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«Ich würde die SVP nicht als Bündnispartnerin bezeichnen»

Der Zürcher FDP-Präsident geht mit gemischten Gefühlen in die Wahlen. Auch weil die eigene Partei unglücklich kommunizierte.

«Eigenverantwortung ist ein wichtiges Element, aber wir brauchen auch eine CO2-Abgabe»: Hans-Jakob Boesch auf der Rolltreppe der SZU-Station Selnau. Foto: Reto Oeschger
«Eigenverantwortung ist ein wichtiges Element, aber wir brauchen auch eine CO2-Abgabe»: Hans-Jakob Boesch auf der Rolltreppe der SZU-Station Selnau. Foto: Reto Oeschger

Herr Boesch, die Wahlen im März waren für die Zürcher FDP ein Dämpfer. Die Partei hat zwei Sitze im Kantonsrat und einen im Regierungsrat verloren, Sie selbst sind abgewählt worden. Die TA-Umfrage für die nationalen Wahlen sagt der FDP leichte Verluste voraus. Mit welchem Gefühl gehen Sie in den Wahlherbst?

Mit gemischten Gefühlen, das muss ich ehrlich sagen. Auf der einen Seite sitzt der Schock noch in den Knochen. Vor allem der Verlust des zweiten Regierungsratssitzes schmerzt. Auf der anderen Seite sind die Parteimitglieder motiviert, die Kandidatinnen und Kandidaten machen sehr viel, unsere Botschaften sind positiv. Ich habe den Eindruck, wir konnten den Dämpfer überwinden. Und wir haben versucht, die Lehren daraus zu ziehen.

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