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Im Januar 2013 ist das Hallenbad City wieder offen

Das Schwimmbecken ist zwar wieder dicht, vor Ende Jahr wird trotzdem nichts aus der Eröffnung des beliebten Hallenbads.

Hoffentlich kein Leck: Arbeiter schneiden Dichtbänder in passende Grössen, um damit verschlossene Bohrkerne abzudecken.
Hoffentlich kein Leck: Arbeiter schneiden Dichtbänder in passende Grössen, um damit verschlossene Bohrkerne abzudecken.
Reto Oeschger
Das neue Bad: Am 22. Dezember 2011 fanden erste Testfüllungen statt. Doch auch bei der zweiten Füllung war das Becken nicht dicht genug. Nun wird die Wiedereröffnung auf Ende 2012 verschoben.
Das neue Bad: Am 22. Dezember 2011 fanden erste Testfüllungen statt. Doch auch bei der zweiten Füllung war das Becken nicht dicht genug. Nun wird die Wiedereröffnung auf Ende 2012 verschoben.
Dominique Meienberg
Ergänzt wurde das Bad damals noch mit einer Sonnenterrasse.
Ergänzt wurde das Bad damals noch mit einer Sonnenterrasse.
Bauamt der Stadt Zürich
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Das Hallenbad City aus dem Jahr 1941 wird seit Mai 2010 saniert. Ursprünglich war die Wiedereröffnung auf Juli 2012 vorgesehen. Heute Montag meldete das Zürcher Hochbaudepartement den 19. Januar 2013 als voraussichtlichen Eröffnungstermin an.

Bis Januar 2012 verliefen die Arbeiten problemlos. Erst als bei Testfüllungen das grosse Schwimmbecken an mehreren Stellen leckte, geriet die Planung ins Stocken. Das Problem liege beim Material, meldete die Stadt damals. Es seien die falschen Fliesen geliefert worden. Diese hielten die 2000 Tonnen Wasserdruck nicht aus. Die Eröffnung wurde auf Herbst/Winter verschoben. Dann war die Rede von Ende Jahr.

Ursache für Leck in der Bauausführung

Auch daraus wird nun nichts. Aber immerhin sollte das Bad noch im Laufe des kommenden Winters wieder öffnen. Die Tests bei der dritten Probefüllung hätten gezeigt, dass es nun dicht sei, heisst es in der Mitteilung.

Ende letzter Woche hätten die Fachleute «endgültige Entwarnung» gegeben. Die verantwortliche Unternehmung habe das Becken mit einer zusätzlichen Abdichtungsschicht ergänzt, heisst es weiter. Bis zur Eröffnung erfolgen nun noch verschiedene Abschlussarbeiten.

Der bewilligte Objektkredit von 44 Millionen Franken (ohne Teuerung) wird laut Mitteilung eingehalten. Kostenfolgen habe die Verzögerung für die Stadt voraussichtlich keine. Es sei jetzt nämlich klar, dass die Ursache für die Undichte in der Bauausführung lag. Ob die Haftpflichtversicherung des Bauunternehmens den Mehraufwand übernehme «wird sich zeigen».

SDA/tif

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