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Im Operationssaal und auf der Intensivstation fehlen Spezialistinnen

Die Spitäler haben zunehmend Mühe, hoch qualifiziertes Pflegepersonal zu finden.

Stark gefragt: Operationsschwestern können sich ihre Stelle aussuchen.
Stark gefragt: Operationsschwestern können sich ihre Stelle aussuchen.
Simon Tanner

Es ist ein Teufelskreis: Je mehr Stellen offen sind, desto mehr Stress haben diejenigen, die arbeiten; in der Folge werden sie öfter krank oder steigen aus, sodass noch mehr Personal fehlt.

Der Personalmangel in der Pflege ist notorisch. Derzeit fehlen besonders die hoch qualifizierten Pflegenden. Konkret solche mit Zusatzausbildung in Intensiv-, Anästhesie-, Notfall- und Operationspflege. In der Intensivpflege sei die Situation «besorgniserregend», sagt Susanne Schuhe: «Es interessieren sich zu wenig Leute für die Ausbildung, und viele brechen sie wieder ab.» Susanne Schuhe leitet die höhere Fachschule für Intensiv-, Notfall- und Anästhesiepflege. «Wir könnten viel mehr Studierende aufnehmen, doch die Betriebe haben Schwierigkeiten bei der Rekrutierung», sagt sie. 2012 begannen in Zürich 49 Pflegende die zweijährige berufsbegleitende Intensivmedizin-Ausbildung, die Hälfte von ihnen arbeitet am Unispital.

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