Im Sommer ziehen die ersten Forscher ein

Die Pläne für den Innovationspark in Dübendorf werden konkret: Ab nächstem Sommer werden die ersten Büros bezogen.

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Ein erster Teil des Innovationsparkes auf dem Flugplatz Dübendorf wird bereits im kommenden Sommer seine Tore öffnen: Beim Eingang wird ein Pavillon aufgestellt, in dem eine Ausstellung über das Grossprojekt, ein Café und die Büros der Parkbetreiber untergebracht sind.

Gleichzeitig ziehen erste Forschungs- und Entwicklungsteams in den Hangar 3 und einzelne Nebengebäude ein. Diese Flächen werden vom Bund, dem die Gebäude gehören, vorzeitig bereitgestellt. Dies gab die Parkbetreiberin, die Stiftung Innovationspark, am Freitag bekannt. Zu dieser Stiftung gehören der Kanton Zürich, die ETH und die Zürcher Kantonalbank.

Luftwaffe zieht um

Die ersten Teams, die auf dem Flugplatz tätig werden, befassen sich gemäss Mitteilung mit Robotik, Mobilität, Raumfahrt und neuartigen Fabrikationsverfahren. ETH und Universität Zürich sind an diesen Projekten beteiligt.

In einer nächsten Phase werden dann die alten Hangare umgebaut und den Anforderungen als Forschungsstandort angepasst. Völlig freie Hand haben die Parkbetreiber allerdings nicht: Die Hangare sind denkmalgeschützt.

Platz machen muss die Luftwaffe. Sie wird in den kommenden Jahren in den nördlichen Teil des Militärflugplatzes umziehen. Die Betreiber rechnen damit, dass ab 2020 erste Neubauten auf den Baufeldern vor den ausrangierten Hangaren gebaut werden können. Die Gebäude sollen ein Nebeneinander von Forschungslabors, Werkstätten, Testflächen, Pilotanlagen, Büros und Sitzungsräumen erlauben.

FDP-Regierungsrätin Carmen Walker Späh betonte den standortpolitischen Nutzen des Projektes. «Er leistet einen wichtigen Beitrag an die künftige Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Forschungsstandorts Zürich.»

Ende August hatte der Bundesrat den kantonalen Richtplan zum Innovationspark Zürich genehmigt und damit grünes Licht für dieses Grossprojekt erteilt. Der Kanton Zürich übernimmt vom Bund in einer ersten Etappe 38 Hektaren Fläche im Baurecht. Der gesamte Park soll dereinst 70 Hektaren gross werden. (mrs/sda)

Erstellt: 02.12.2016, 15:29 Uhr

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