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In Pristina wird der Täter von Pfäffikon als Hinterwäldler verspottet

Die Gesellschaft im Kosovo ist liberaler geworden. Die Bluttat von Pfäffikon hat nicht nur die kosovo-albanische Gemeinschaft in der Schweiz in einen Schock versetzt.

Urbane Schichten haben Aversionen gegen die konservative Diaspora: Einkaufsstrasse in Pristina.
Urbane Schichten haben Aversionen gegen die konservative Diaspora: Einkaufsstrasse in Pristina.
Keystone

Die Nachricht vom 59-jährigen Kosovaren, der in Pfäffikon seine Frau und die Leiterin des Sozialamtes erschossen hatte, wurde auch von den Medien in Kosovo aufgegriffen. «Solche Tragödien», sagt der Chefredaktor der Tageszeitung «Zëri», Astrit Gashi, «schaden nicht nur dem Ansehen unserer Landsleute in der Schweiz, sondern der kosovarischen Gesellschaft insgesamt.» Diese Ansicht teilen auch die Leser, die in den Online-Ausgaben der Zeitungen kommentieren. Der Täter wird meist als Hinterwäldler geschmäht, der Schande über das ganze Volk bringe.

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