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«Ist das Kind in zwei Jahren nicht da, müssen sie umziehen»

Neben roten Kratern zeigt sich in Affoltern, was Verdichtung in Zürich fürs Zusammenleben bedeutet. Kinder spielen dabei eine zentrale Rolle – nicht nur auf dem Spielplatz.

Im Innenhof der Genossenschaft Frohheim in Zürich-Affoltern wähnt man sich auf der Oberfläche des Mars: Wie eine Kraterlandschaft sind kleine Hügel angelegt, alle aus jenem roten Belag, den man sonst bei Sportanlagen findet. Kinder tollen zwischen den Ausbuchtungen herum, auf einer lang gezogenen Tartan-Düne hat es sich ein Student mit seinen Unterrichtsunterlagen bequem gemacht.

«Kinder aus der ganzen Nachbarschaft kommen nach der Schule hierhin, um zu spielen. Wir sind der neue Hit im Quartier», meint Marco Reggio, Geschäftsführer der Genossenschaft Frohheim. Und er erwartet noch mehr Andrang. Bald sollen zwischen den neuen Gebäuden – eine zweite Bauetappe wurde kürzlich abgeschlossen – Sandkästen und Wasserspiele fertiggestellt sein.

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