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Jäger jagen Spaziergängerin Schrecken ein

Eine junge Frau geriet im Zürcher Oberland unerwartet in eine Treibjagd. Wie Jäger und Fussgänger mit dieser Situation umgehen sollten.

Jagdverwalter Urs Philipp über Waidmänner: «Er weiss stets, wo seine Kugel einschlägt, wenn sie ihr Ziel verfehlt.»
Jagdverwalter Urs Philipp über Waidmänner: «Er weiss stets, wo seine Kugel einschlägt, wenn sie ihr Ziel verfehlt.»
Keystone

Das trockene Herbstwetter lockt Spaziergänger, Läufer, Reiter, Pilzler und Hündeler in die Zürcher Wälder. Das verfärbte Laub bietet noch wenige Tage ein eindrückliches Naturschauspiel. Just diese Idylle ist aber auch die Kulisse der Hochsaison der Jäger. Wie schnell Gemütlichkeit einem Schrecken weicht, erlebte kürzlich eine junge Spaziergängerin. Sie war in einem Waldstück beim Flugplatz Speck in Fehraltorf unterwegs, als sie sich plötzlich einem an einem Baum lehnenden Jäger gegenüber sah. Der Mann hatte eine Waffe in der Hand und wartete am Rande des Waldwegs. In einiger Entfernung fielen Schüsse – eine Treibjagd war in vollem Gange.

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