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Jeder fünfte Autofahrer abgelenkt

Während die Zürcher Stapo wegschaut, schaut die Kantonspolizei Schwyz hin: 157 Personen wurden bestraft, weil sie abgelenkt fuhren. Einer hat gar ein Buch gelesen.

«Halten Sie an, drücken Sie dann!»: Schwyzer Kantonspolizisten bei der Verkehrskontrolle.
«Halten Sie an, drücken Sie dann!»: Schwyzer Kantonspolizisten bei der Verkehrskontrolle.
PD

Offiziell herrscht in der Stadt Zürich noch immer Bussenstreik. Als Kavaliersdelikt, bei dem die Stadtpolizisten vorübergehend ein Auge zudrücken wollen, gilt besonders das Telefonieren in einer stehenden Kolonne.

Kein Pardon für Telefonierende hat die Schwyzer Kantonspolizei – insbesondere für solche, die während des Fahrens am Handy hängen. Vom 4. bis am 25. April 2011 führte die die Polizei im Kanton Schwyz Schwerpunktkontrollen wegen Unaufmerksamkeit und Ablenkung durch.

Während der Fahrt Buch gelesen

Insgesamt wurden während 85 Stunden 876 Fahrzeuge und deren Lenker kontrolliert. 157 Personen mussten gebüsst oder angezeigt werden, da sie nicht genügend aufmerksam waren, was einer Übertretungsquote von rund 18 Prozent entspricht. Mit 147 Gebüssten ist das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung klar die häufigste Ablenkung. Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurden zehn Verkehrsteilnehmer verzeigt, weil sie während der Fahrt ihren Radio bedienten, fotografierten oder gar ein Buch lasen. Bei den Kontrollen mussten zudem 134 Fahrzeuge beziehungsweise deren Lenker beanstandet werden, hauptsächlich wegen Nichttragens der Sicherheitsgurte.

Die Kantonspolizei Schwyz erinnert an das Gefahrenpotenzial, das Telefonieren am Steuer, das Verfassen von SMS oder die Bedienung des Navigationsgerätes während der Fahrt bringt. Selbst einen griffigen Slogan hat sich die Polizei ausgedacht: Halten Sie an, drücken Sie dann!

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