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«Jeder Job, der hier verloren geht, ist einer zu viel»

Die Winterthurer sind froh, dass mit Tamedia der neue Besitzer des «Landboten» endlich feststeht. Sie fürchten jedoch einen Job- und Unabhängigkeitsverlust.

Von der Zürcher Tamedia übernommen: 90 Prozent des Winterthurer «Landboten» gehören seit heute dem Zürcher Medienhaus.
Von der Zürcher Tamedia übernommen: 90 Prozent des Winterthurer «Landboten» gehören seit heute dem Zürcher Medienhaus.
Christian Beutler, Keystone
Stellenabbau befürchtet: Im Grossraumbüro des «Landboten» wird künftig nur noch über die Stadt Winterthur und den Kanton Zürich berichtet.
Stellenabbau befürchtet: Im Grossraumbüro des «Landboten» wird künftig nur noch über die Stadt Winterthur und den Kanton Zürich berichtet.
Christian Beutler, Keystone
Publizistische Unabhängigkeit gefährdet? Eine in Zürich und Bern zusammengeschusterte Zeitung wollen viele Winterthurer nicht ...
Publizistische Unabhängigkeit gefährdet? Eine in Zürich und Bern zusammengeschusterte Zeitung wollen viele Winterthurer nicht ...
Walter Bieri, Keystone
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Seit heute Morgen ist klar, wer den Bieterwettbewerb um den Winterthurer «Landboten» gewonnen hat: Es ist das Zürcher Medienhaus Tamedia, zu dem auch Redaktion Tamedia gehört. Der Winterthurer Stadtpräsident Michael Künzle (CVP) zeigt sich ob der Nachricht einerseits erleichtert. «Es ist gut, dass die Würfel endlich gefallen sind.» Nach monatelangen Gerüchten wisse die Stadt Winterthur nun, wie es weitergehe mit «ihrem» Blatt. Dass die Übernahme wirtschaftlich nötig geworden sei, könne er nachvollziehen, sagt Künzle. Er zeigt sich aber auch kritisch: «Ob sie gut für den ‹Landboten› ist, weiss ich nicht.»

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