Zum Hauptinhalt springen

Jetzt braucht die Kesb Polizeischutz

Die Schutzbehörde wird nach dem Tötungsdelikt von Flaach massiv bedroht. Dies, weil sie für die Fremdplatzierung der getöteten Kinder verantwortlich war.

Hier herrscht nach den Ereignissen der letzten Tage Ausnahmezustand: Der Eingang zu den Büros der Kesb in Winterthur.
Hier herrscht nach den Ereignissen der letzten Tage Ausnahmezustand: Der Eingang zu den Büros der Kesb in Winterthur.
Walter Bieri, Keystone

Die Kindesschutzbehörde Winterthur-Andelfingen (Kesb) hat heute eine geplante Medienkonferenz gestrichen, wie sie in einem Communiqué mitteilt. Grund sind Drohungen, die offenbar so gravierend sind, dass die Polizei das Sicherheitsdispositiv zum Schutze der Mitarbeiter verstärken musste.

Von der Behörde werde sich bis auf weiteres niemand mehr gegenüber den Medien äussern. Die Polizei habe dazu geraten, damit sich keine Mitarbeiter namentlich exponieren. Die Stadtpolizei Winterthur bestätigt den Sachverhalt, macht aber aus taktischen Gründen keine näheren Angaben über die Art der Drohungen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.