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«Jugendliche begleiten, solange Anlass zur Sorge besteht»

Reinhard Brunner leitet bei der Kantonspolizei die Abteilung, die sich um Jugendliche kümmert, von denen möglicherweise eine Gefahr ausgeht. Er ist überzeugt davon, dass sich die Prävention lohne.

Jugendliche werden nur so lange begleitet, bis kein begründeter Verdacht mehr besteht: «Jihad»-Graffito in Kopenhagen. Foto: Alamy
Jugendliche werden nur so lange begleitet, bis kein begründeter Verdacht mehr besteht: «Jihad»-Graffito in Kopenhagen. Foto: Alamy

Anfang 2015 hat die Zürcher Kantonspolizei die Abteilung Bedrohungsmanagement gegründet. Dort kümmern sich 18 Mitarbeiter um Jugendliche. Wer steht dabei im Fokus?

Die Mitarbeitenden der Jugendintervention kümmern sich um Kinder und Jugendliche, bei denen sich problematische Entwicklungen abzeichnen. Solche, die ihrem Wohlergehen und einer guten Entwicklung entgegenstehen und für sie selbst oder für Dritte eine ernsthafte Gefährdung beinhalten können. Auch Radikalisierungstendenzen fallen darunter, etwa im Bereich des Islamismus, aber auch des rechts- oder linksradikalen Extremismus.

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