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Junge Grüne kämpfen gegen Ressourcenverschleiss

Die Jungen Grünen sind vors Zürcher Rathaus gezogen und haben ihre kantonale Kreislauf-Initiative lanciert.

Die Jungen Grünen Zürich haben am Freitagnachmittag ihre kantonale Kreislauf-Initiative vor dem Rathaus Zürich lanciert. Dieses wendet sich gegen unnötige Verpackungen und Lebensmittelverschwendung.

Die Schweiz gehöre zur europäischen Spitze bei der Abfallmenge, hiess es in einer Medienmitteilung. Unnötige Verpackungen und die gigantische Lebensmittelverschwendung seien der Grund dafür.

Dieser Ressourcenverschleiss sei zugleich ein gigantisches Problem für das Klima. «Wir wollen, dass der Kanton Zürich im Klimaschutz endlich vorwärts macht», liess sich Julian Croci, Co-Präsident Junge Grüne Zürich, zitieren.

Um das Klima zu schützen, will die Kreislauf-Initiative den Ressourcenverbrauch reduzieren. Ausserdem möchten die Initianten das Einfliessen von potenziell schädlichen Stoffen in die Umwelt verringern. Geschlossene Stoffkreisläufe sollen angestrebt werden, um so einen Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft zu tun. Die Kreislauf-Initiative folgt dem Grundsatz: Reduce, Reuse, Recycle.

«Dies ist skandalös»

Auch beim Foodwaste müsse endlich etwas getan werden 30 Prozent der Lebensmittel in der Schweiz landeten im Abfall! «Dies ist skandalös und schadet unserem Planeten», betonte Selina Walgis, Co-Präsidentin Junge Grüne Zürich, im Communiqué.

Die Lancierung wurde von einer Aktion auf der Rathausbrücke in Zürich begleitet: Aktivistinnen und Aktivisten retteten als Ärztinnen und Ärzte verkleidet eine kranke Erde, die sich von Rohstoffausbeutung, Umweltverschmutzung und Treibhausgasemission erholen muss.

«Wir können die Erde im Kanton Zürich nicht alleine retten, wir können aber wegweisende Innovationen in die richtige Richtung fördern», sagte Co-Präsident Croci.

SDA/oli

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