«Jupiter und Saturn sind im August schön zu sehen»

Der Besuch von Sternwarten lohnt sich derzeit – auch wegen der Perseiden. Der Mond stiehlt diesen allerdings etwas die Show.

Ein Blick in die Sterne gefällig? In der Sternwarte Uitikon ist das jeden Mittwoch möglich.

Ein Blick in die Sterne gefällig? In der Sternwarte Uitikon ist das jeden Mittwoch möglich. Bild: Thomas Egli / TA

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Die Lichter der Stadt Zürich verschwinden hinter dem Wald, der Abendhimmel liegt samtig rosa schimmernd über uns. Wolkenlos. Ideal für den Besuch in der Sternwarte Uitikon. Sie liegt hoch über der Gemeinde – sehr hoch, wenn man mit dem Velo unterwegs ist. Und sie ist jeweils am Mittwochabend geöffnet.

Uitikon im Limmattal ist die einzige politische Gemeinde in der Schweiz, die eine Sternwarte ihr Eigen nennt. Das kam so: 1976 schenkte der Hobby-Astronom Hans Baumann nach Rücksprache mit zwei erfahrenen Mitarbeitenden der Sternwarte Urania der Gemeinde Uitikon sein gesamtes astronomische Instrumentarium. Diese wusste vorerst kaum, was ihr geschah, doch beschloss die Gemeindeversammlung schliesslich den Bau einer Sternwarte auf der Allmend. Sie wurde im September 1979 – also vor 40 Jahren – in Betrieb genommen.

Wolken trüben das Vergnügen

Und sie sieht genauso aus, wie man sich eine Sternwarte vorstellt: etwas abgelegen auf grüner Wiese, ein kreisrundes Gebäude mit schimmernder Kuppel, in der sich eben noch die untergehende Sonne gespiegelt hatte. Doch ist diese jetzt in einer Wolkendecke verschwunden. Wolken!

Ronald Citterio, der an diesem Mittwochabend «Sternwarte-Dienst» hat, runzelt die Stirn. Er hat das Dach der Sternwarte geöffnet und das grosse Teleskop auf den Jupiter eingestellt. Es steht auf einem massiven Betonsockel, um die Vibrationen zu minimieren. Wir sehen nichts als Wolken.

Von solchen Momenten können die meist ehrenamtlichen Demonstratorinnen und Demonstratoren von Sternwarten ein Lied singen. Da erscheinen freudig gespannte Sterngucker und müssen auf einen anderen Abend vertröstet werden. «Meist wird schon tagsüber klar, dass es keine klare Nacht gibt», sagt Ronald Citterio. Doch kann es eben auch sein, dass Wolken erst im Laufe des Abends aufziehen.

Ehrenamtliche Führungen

Im Kanton Zürich gibt es sieben Sternwarten, die bei klarem Himmel wöchentlich oder auf Anfrage öffentliche Führungen oder Gruppenführungen anbieten. Sie werden in der Regel ehrenamtlich von Amateur-Astronominnen und -Astronomen betrieben, die mit Leib und Seele und viel Wissen dabei sind. Ronald Citterio ist einer von ihnen.

Er schlägt vor, im unteren Stock das Sonnenlabor anzuschauen. «Vielleicht reisst die Wolkendecke ja noch auf.» Wir sehen Sonnenfinsternisse und gewaltige Protuberanzen, Sonnenflecken und Diamantringeffekt. Aber eben alles auf Fotos. Denn natürlich muss für Führungen im Sonnenlabor die Sonne scheinen. Dann lässt sich hier unten live beobachten, was sich gerade dort oben, unvorstellbar weit oben, abspielt.

Bis zu 100 Meteoren pro Stunde

Citterio stellt das Teleskop nochmals auf den Jupiter ein, denn manchmal sehe man ihn sogar durch die Wolken hindurch. Manchmal. Heute nicht. Auf dem Computer zeigt er uns, was wir sähen, wenn wir es sehen würden: Der helle Jupiter mit seinen Monden. Der Saturn mit seinem Ring. «Beide sind im August schön zu sehen», sagt Citterio. «Eigentlich.»

Auch der Mond präsentiert sich in den nächsten Tagen immer plastischer bis einige Tage vor dem Vollmond am 15. August. Und die Perseiden laufen langsam zur Höchstform auf. Der Sternschnuppenschwarm erreicht am 13. August sein Maximum mit bis zu 100 Meteoren pro Stunde. Man werde dieses Jahr allerdings nicht viele davon sehen, prognostizieren die Astronomen. Wolken? Nein, Mond. Der zunehmende Dreiviertelmond scheint bis in die frühen Morgenstunden, sodass ihn nur die hellsten der «Tränen des Laurentius» zu überstrahlen vermögen.

Beim Verlassen der Sternwarte Uitikon fallen einige Tropfen vom Himmel. Wir fahren hinunter ins Limmattal. Hinter dem Wald schiebt sich allmählich das Licht der Agglomeration ins Blickfeld. Wind kommt auf und vertreibt den Regen. Unten angekommen, schauen wir hinauf. Der Himmel ist pechschwarz und sternenklar.


Die Luftige Beobachtungsstation Güntisberg (Wald). Koordinaten: 47.261379, 8.910154

Am Anfang war dort, in der Aussenwacht Güntisberg bei Wald, wo die Astronomische Gesellschaft Zürcher Oberland ihre beiden Beobachtungsplätze betreibt, nur ein ehemaliger Kuhstall. 1992 konnte sie diesen mieten, mit der Auflage, dass der Raum jederzeit wieder seiner vormaligen Bestimmung übergeben werden kann. Eine eigentliche Sternwarte gibt es hier nicht, die Beobachtungen finden openair statt. Der Platz ist ideal, liegt er doch bis heute abseits von stark störendem Licht von Siedlungen oder Strassen. Vorhanden ist ein breites Instrumentenangebot, darunter auch ein spezielles Sonnenteleskop für Tagbeobachtungen.

Führungen: Öffentliche Führungen werden jeweils auf der Homepage ausgeschrieben, auch Gruppenführungen sind buchbar.
Anreise: Anfahrt bis 200 Meter vor der Sternwarte www.agzo-astronomie.ch


Die Geräumige Sternwarte Bülach. Koordinaten: 47.519704, 8.570655

Das auffällige Gebäude der Sternwarte liegt auf dem Dättenberg etwas oberhalb des Weilers Eschenmosen auf 550 Meter über Meer. Die Sternwarte Bülach ist eine der grössten im Kanton. Sie bietet problemlos Platz für sechzig Besucherinnen und Besucher. Seit dem Umbau vor sieben Jahren ist sie rollstuhlgängig. Sie verfügt zudem über eine Cafeteria. Gebaut wurde sie 1983 von der Astronomischen Gruppe Bülach, heute Astronomische Gesellschaft Zürcher Unterland, die sie auch betreibt. Finanzielle Trägerschaft ist die Stiftung Schul- und Volkssternwarte Bülach. Ein Besuch kann auch mit dem 2016 neu gestalteten Planetenweg Bülach kombiniert werden.

Führungen: Öffentliche Führungen jeden Freitag ab 20 Uhr, Eintritt frei, keine Anmeldung nötig, von Mai bis August findet bis zum Beginn des Abendprogramms eine Sonnenführung statt.
Anreise: Mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwierig zu erreichen. Öffentlicher Parkplatz auf der Passhöhe zwischen Embrach und Bülach. Von da aus signalisierter Fussweg (ca. 250 Meter). Mit dem Velo kann man bis zur Sternwarte fahren.

www.sternwartebuelach.ch


Die Ambitionierte Sternwarte Eschenberg. Koordinaten: 47.474765, 8.742821

Sie liegt in einer Gartenanlage in der Eschenberger Waldlichtung und ist mit ihrem grossen Schiebedach eher funktional als schön. Die Sternwarte Eschenberg gehört vom Instrumentarium her zu den modernsten weitherum und sorgt zwischendurch auch in der Fachwelt für Schlagzeilen. Seit mehr als zwanzig Jahren werden von hier aus nach wissenschaftlichen Kriterien Asteroiden beobachtet, und der Leiter der Sternwarte, Markus Griesser, hat bis heute zehn neue Kleinplaneten entdeckt, die unter anderem den Namen Helvetia, Winterthur oder Wiesendangen tragen. Vor allem bei Kindern beliebt ist auch die Meteoriten-Schausammlung. Im Vortragsraum gibt es 35 Sitzplätze, in den beiden Beobachtungsräumen finden zusätzlich bis maximal hundert Personen Platz. Die Sternwarte Eschenberg wurde 1979 von der Astronomischen Gesellschaft Winterthur gebaut.

Führungen: Öffentliche Führungen bei klarem Himmel jeweils am Mittwochabend (März bis Oktober von 20.30 bis 22.30 Uhr, November bis März von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr). Eintritt frei (freiwilliger Beitrag erwünscht, keine Voranmeldung nötig), Gruppenführungen ab 150 bis 550 Franken. Spezialführung Perseiden am Samstag, 10. August ab 20.30 Uhr.
Anreise: Parkplätze beim Restaurant Eschenberg oder 100 Meter weiter in Richtung Bruderholz. Von da aus Fusswege zur Sternwarte.

www.eschenberg.ch


Die Persönliche Sternwarte Rümlang. Koordinaten: 47.439519, 8.524497

Ihre Kuppel ragt wie ein Champignon aus einem buschigen Wäldchen. Erst beim Nähertreten realisiert man, dass die Sternwarte Rümlang baulich nicht aus einem Guss ist. Sie wurde 1966 auf einer kleinen Erhebung zwischen Rümlang und Watt auf ein altes Wasserreservoir gebaut. Vorerst als Privatsternwarte des Seebacher Mechanikers und begeisterten Amateur-Astronomen Arnold Jost, der sich damit einen Jugendtraum erfüllte. Seit 1996 wird sie von einem lokalen Betrieb geführt, seit 1998 bietet sie öffentliche Führungen an. Die Kuppel bietet maximal dreissig Besucherinnen und Besuchern Platz, doch ein Gedränge gibt es kaum je. Meist ist die Gästeschar so überschaubar, dass auch für persönliche Fragen und Interessen Raum bleibt. Das Team bietet sogar explizit Unterstützung für Maturaarbeiten oder Vorträge an.

Führungen: öffentliche Führungen bei klarem Himmel jeweils am Mittwochabend (während der Sommerzeit ab 21 Uhr, während der Winterzeit ab 19.30 Uhr), Sonnenbeobachtungen jeweils am 1. und 3. Sonntag des Monats ab 14.30 Uhr, Eintritt frei, keine Voranmeldung nötig (ausser bei Gruppen ab 10 Personen), Gruppenführungen ab acht Personen sind auch an anderen Daten möglich (Kollekte).
Anreise: Keine Zufahrt. Mit dem Auto den Parkplatz Breitenstein (am Dorfausgang rechts nach dem Hallenbad) benutzen. ÖV ab Bahnhof Rümlang oder Zürich Affoltern bzw. Tram-Haltestelle Seebach oder Bus-Stopp Käshaldenstrasse ausgeschildert (ca. 30 Minuten Gehzeit).

www.sternwarte-ruemlang.ch


Die Romantische Sternwarte Sternenberg. Koordinaten: 47.389926, 8.905736

In Sternenberg in die Sterne gucken. Allein schon die Vorstellung ist romantisch. Enttäuscht wird man nicht. Im höchst gelegenen Dorf des Kantons, auf rund 880 Meter über Meer, sind klare Nächte klarer als anderswo. Und vor allem dunkler. Die Sternwarte mit ihrer weissen Glasfaser-Polyester-Kuppel wurde 1965/66 auf dem Aussichtspunkt Schatzböl gebaut. Planer und Erbauer Karl Küenzi und seine Helferinnen und Helfer mussten das gesamte Baumaterial, auch die Kuppel, mit Motorseilwinden den steilen Hügel hochziehen. Die Sternwarte bietet Platz für maximal zwölf Personen.

Führungen: Auf Anfrage (auch kurzfristig), Kosten: 120 Franken pro Führung.
Anreise: Parkplatz Sunnebad in Sternenberg, ab da führt ein steiler Weg in fünf Minuten zum Schatzböl.

www.sternwarte-sternenberg.ch


Die Bildschöne Sternwarte Uitikon. Koordinaten: 47.372056, 8.458944

Sie ist ein Bijou, eine Sternwarte wie aus dem Bilderbuch. Sie steht hoch oben über der Limmattaler Gemeinde Uitikon, abgeschirmt von den Lichtern der nahen Stadt Zürich und des Limmattals. Hier lassen sich in diesen Tagen die Sternschnuppen auch ohne Teleskop geniessen, wenn der Himmel klar ist. In der Sternwarte haben etwa fünfzehn Personen Platz.

Führungen: Jeden Mittwoch bei überwiegend klarem Himmel (April bis September von 21 bis 23 Uhr, Oktober bis März von 20 bis 22 Uhr). Sonnenlabor bei Sonnenschein jeweils am ersten Sonntag des Monats von 10.30 bis 12 Uhr, Eintritt frei, keine Anmeldung nötig. Gruppenführungen buchbar.
Anreise: Parkplätze beim Hallenbad, ÖV: ab Bushaltestelle Uitikon Dorf die Allmendstrasse hinauf (ca. 15 Gehminuten).

www.sternwarte-uitikon.ch


Die Imposante

Sternwarte Urania. Koordinaten: 47.374346, 8.539422

Der 51 Meter hohe Turm mit Kuppel ist einer der imposantesten Bauten der Altstadt und der erste Betonbau, der in Zürich errichtet wurde. Man spürt noch den Zeitgeist des Jugendstils. Die Urania-Sternwarte am Werdmühleplatz wurde 1899 geplant und 1907 eröffnet. Es ist die älteste Volkssternwarte der Schweiz. Allerdings gab es zuvor bereits ein Observatorium auf dem Dach des Zunfthauses zur Meisen. Das mittlerweile über 110-jährige, zwölf Tonnen schwere Zeiss-Teleskop ging als «Urania-Typ» in die Technikgeschichte ein. Die Lage mitten in der Stadt Zürich ist allerdings wegen des Umgebungslichtes nicht ideal. Zu beobachten sind praktisch nur noch der Mond und die Planeten sowie besonders helle Himmelskörper. Dafür bietet sich ein spektakulärer Blick auf die Stadt Zürich, den See und die Alpen. Die Sternwarte wurde 1936 bis 2008 von der Volkshochschule betrieben, seither von der gemeinnützigen Urania-Sternwarte AG.

Führungen: Öffentliche Führungen (ca. 1 ¼ Stunden, maximal 50 Personen) finden jeweils am Donnerstag, Freitag und Samstag bei jedem Wetter statt. Beginn um 21 Uhr, nach der Umstellung auf die Winterzeit um 20 Uhr. Eintritt: 15 Fr. Erwachsene, 10 Fr. Jugendliche und Studierende, 5 Fr. Kinder (Kassenöffnung 30 Minuten vorher, einige Tickets sind im Vorverkauf unter www.eventfrog.ch erhältlich, keine Reservationen möglich.)
Anreise: Tramhaltestelle Rennweg oder zehn Gehminuten von Zürich HB, Eingang Uraniastrasse 9, Hofdurchgang zur Deutschen Bank.

www.urania-sternwarte.ch


Die Historische Semper-Sternwarte der ETH. Koordinaten: 47.378057, 8.550659

Um es vorwegzunehmen: Die ETH-Sternwarte neben dem Universitätsspital hat zwar Astronomie- und Baugeschichte geschrieben, ist aber seit 1980 nicht mehr in Betrieb. Erstellt wurde sie 1864 nach Plänen von Gottfried Semper. Das etwas orientalisch anmutende Gebäude gilt als einziger Bau, der noch die fast unverfälschte Handschrift Sempers aufweist. Er ist deshalb ein Baudenkmal von nationaler Bedeutung. Von der Semper-Sternwarte aus wurde international beachtete Sonnenfleckenforschung betrieben. Die Internationale Astronomische Union hat sie dafür zum Outstanding Astronomical Heritage erklärt.

Bequemes Forschen: Als die Semper-Sternwarte noch in Betrieb war. Bild: ETH

Der Standort wurde jedoch für licht- und vibrationsempfindliche Beobachtungen immer ungünstiger. Seit 1997 beherbergt sie das Collegium Helveticum. In der Kuppel erinnert aber noch ein Teleskop aus den 1950er- oder 1960er-Jahren an die einstige Bestimmung dieses Gebäudes.

Keine öffentlichen Führungen
www.collegium.ethz.ch

Erstellt: 06.08.2019, 20:17 Uhr

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