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Kälte und Regen töten Jungstörche

Das schlechte Wetter im Mai hat den Störchen im Zoo Zürich schwer zugesetzt. Jungvögel haben den nassen und kalten Mai nicht überlebt.

Junge Weissstörche im Zoo Zürich: Im vergangenen Jahr war das Wetter besser.
Junge Weissstörche im Zoo Zürich: Im vergangenen Jahr war das Wetter besser.
Keystone

Rund 150 Störche sind in den letzten 20 Jahren im Zürcher Zoo geschlüpft. Die diesjährige Brutsaison ist nach Angaben des Zoos jedoch schwierig. Einige Jungstörche haben nicht überlebt - wegen langen Regenphasen und kühlen Temperaturen.

Trotzdem werden am Mittwoch die ersten Jungstörche beringt, schreibt der Zoo in einer Mitteilung. Die Stadtzürcher Berufsfeuerwehr hilft, auch exponiert angelegte Nester zu erreichen.

Im Zoo Zürich sind bis auf ein Paar auf der Vogelwiesen alle Störche freifliegend. Oft kehren sie im geschlechtsreifen Alter aus dem Süden zurück und wählen die Umgebung oder den Zoo selbst als Brutstätte aus.

Verletzter Storch aus Spanien zurückgekehrt

Der Zoo Zürich eigene sich ausgezeichnet als Brutplatz für verschiedene Vogelarten, heisst es in der Mitteilung. Speziell für die Weissstörche, die seit 1957 gehalten werden, besteht ein Angebot an Nisthilfen. Der Reviertierpfleger und Storchendelegierte Urs Romer führt akribisch Buch über die Veränderungen im Storchenbestand.

Derzeit befinden sich acht Brutpaare auf dem Zoogelände. Einer der Störche, im Juni 2008 im Zoo Zürich beringt, wurde drei Monate später in Spanien verletzt aufgefunden und gesund gepflegt.

Der Aufwand habe sich gelohnt, denn der Vogel sei diese Saison zurückgekehrt, schreibt der Zoo. Der Storch habe sich gepaart, doch das Paar habe vor wenigen Tagen - wahrscheinlich wetterbedingt - aufgehört zu brüten.

SDA/ep

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