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Rückschlag für das Tunnelprojekt Rosengarten

«Ungenügend»: Aus Bern gibts Kritik an den Zürcher Bauplänen. Jetzt muss der Kanton nachbessern – es geht um bis zu 440 Millionen vom Bund.

Der Kanton Zürich müsse das Kosten-Nutzen-Verhältnis des Rosengartentunnels vor allem in Bezug auf das Tram noch nachweisen, sagt der Bund: Blick auf den Beginn der Hardbrücke beim Wipkingerplatz in Zürich. Foto: Emanuel Ammon (Aura)
Der Kanton Zürich müsse das Kosten-Nutzen-Verhältnis des Rosengartentunnels vor allem in Bezug auf das Tram noch nachweisen, sagt der Bund: Blick auf den Beginn der Hardbrücke beim Wipkingerplatz in Zürich. Foto: Emanuel Ammon (Aura)

Fliesst das Geld aus Bern, oder fliesst es nicht? Der Kanton Zürich rechnet fest damit, dass der Bund einen Teil der Gesamtkosten von rund 1,1 Milliarden Franken für das geplante Rosengartentram sowie für den Tunnelbau übernimmt. Dies im Rahmen des Agglomerationsprogramms, mit dem er «schwer finanzierbare» Verkehrsprojekte in Städten und Agglomerationen unterstützt. Bisher hat sich der Bund an ähnlichen Projekten im Umfang von 30 bis 40 Prozent der Gesamtkosten beteiligt. Im Fall Rosengarten würde die Summe zwischen 330 und 440 Millionen Franken betragen. Darauf verweisen die Befürworter jeweils, wenn die Tunnelgegner die enorm hohen Kosten kritisieren.

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