Zum Hauptinhalt springen

Kantonsrat bewilligt 347 Millionen Franken für S-Bahn-Ausbau

Mindestens jede halbe Stunde einen Zug im ganze Kanton Zürich, alle 15 Minuten einen in den Zentren: Für das Projekt «4. Teilergänzung S-Bahn» bewilligte der Kantonsrat einen Kredit von 347 Millionen Franken.

Der Regierungsrat hatte dem Kantonsrat ursprünglich einen um 10 Millionen Franken kleineren Kredit beantragt. Die vorberatende Kommission hatte jedoch zusätzlich eine S-Bahn-Haltestelle in Höri bei Bülach in das Programm aufgenommen.

Mit der 4. Teilergänzung soll bis ins Jahr 2018 im Kanton Zürich der Halbstundentakt für praktisch jede S-Bahnstation gelten. Der Rat stimmte schliesslich dem von der Kommission beantragten Rahmenkredit mit 123 zu 35 Stimmen zu. Die Teilergänzung wurde als «Erfolg» und «cleveres, ausgeklügeltes System» bezeichnet.

Haltestelle in Höri als Zankapfel

Die SVP wollte unbedingt auf die Haltestelle Höri verzichten und beantragte den von der Regierung vorgesehenen Rahmenkredit von 337 Millionen. Die Fraktion drohte, den ganzen Kredit abzulehnen, wenn dieser nicht um 10 Millionen Franken gekürzt werde.

Auch Volkswirtschaftsdirektor Ernst Stocker (SVP) bat das Parlament «eindringlich», den Antrag der Kommission abzulehnen. Höri sei nicht im Konzept vorgesehen. Es bestünden keine Pläne für diese Haltestelle. Er warnte jedoch vergeblich vor negativen Auswirkungen.

SDA/fsc

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch