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Karin Rykart macht einen Atomkraftwerk-Spagat

Als grüne Politikerin treibt Karin Rykart den Ausstieg aus der Atomenergie voran. Gleichzeitig sitzt die Stadträtin im Verwaltungsrat des Kernkraftwerks Gösgen.

Die Stadt Zürich darf höchstens noch bis 2034 Atomstrom beziehen. Foto: Martin Rütschi (Keystone)
Die Stadt Zürich darf höchstens noch bis 2034 Atomstrom beziehen. Foto: Martin Rütschi (Keystone)

Der Zürcher Stadtrat versucht mit allen Mitteln aus der Atomenergie auszusteigen. So will es das Stimmvolk. Und dennoch sitzt die grüne Stadträtin Karin Rykart seit Juni 2018 zusammen mit FDP-Stadtrat Michael Bau­mer im 17-köpfigen Verwaltungsrat der Kernkraftwerk Gösgen AG (KKG). Ausserdem vertritt EWZ-Direktor Marcel Frei die Stadt ­Zürich, die mit 15 Prozent an der KKG beteiligt ist und deshalb Anspruch auf drei Verwaltungsratssitze hat.

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