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Kirche, Viagra und ein Brandanschlag: Höhen und Tiefen in Notters Karriere

In den 14 Jahren als Regierungsrat kämpfte Markus Notter erfolgreich für eine Trennung von Kirche und Staat sowie eine neue Verfassung. Er wurde aber immer wieder hart für Fehler im Strafvollzug kritisiert.

«Ich bin nicht amtsmüde»: Regierungsrat Markus Notter gab heute Dienstag seinen Rücktritt bekannt.
«Ich bin nicht amtsmüde»: Regierungsrat Markus Notter gab heute Dienstag seinen Rücktritt bekannt.
Keystone
15 Jahre Markus Notter: Der SP-Regierungsrat bei einer Pressekonferenz in Jahr 1997, als der Neubau der Strafanstalt Pöschwies abgeschlossen wurde.
15 Jahre Markus Notter: Der SP-Regierungsrat bei einer Pressekonferenz in Jahr 1997, als der Neubau der Strafanstalt Pöschwies abgeschlossen wurde.
Reuters
1999 eröffnete Notter den Wahlkampf für die Regierungsratswahlen mit der SP-Kandidatin Dorothee Jaun und den Bündniskollegen Verena Diener (damals Grüne) und Ruedi Aeschbacher (EVP).
1999 eröffnete Notter den Wahlkampf für die Regierungsratswahlen mit der SP-Kandidatin Dorothee Jaun und den Bündniskollegen Verena Diener (damals Grüne) und Ruedi Aeschbacher (EVP).
Keystone
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Der Sozialdemokrat und Regierungsrat Markus Notter verlässt im Frühling 2011 die Zürcher Kantonsregierung. Nach vier Amtsperioden wird der 49-Jährige nicht mehr kandidieren, wie er heute Dienstag bekannt gab.

In seinen 14 Jahren als Regierungsrat erlebte Notter einige Höhen und Tiefen. Er war wesentlich beteiligt an der neuen Kantonsverfassung Zürichs. Auf die Frage nach seinen grössten Erfolgen nennt er diese denn auch zuerst. Auch die Reorganisation des Strafvollzugs und des kantonalen Finanzausgleichs sowie die Regelung des interkantonalen Kulturlastenausgleichs gehören zu den Schwerpunkten von Notters politischer Tätigkeit im Regierungsrat.

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