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Kleine Biobauern geben Grosskonzern Emmi den Laufpass

Eine Genossenschaft sucht neue Wege für Milchbauern. Diese verarbeiten die Milch selbst, statt sie für einen Spottpreis an die grossen Verarbeiter-Unternehmen zu liefern.

Fabian Brandenberger und Anita Triaca im Käsekeller. Bald arbeiten sie für eine neuartige Milch-Kooperative. Foto: Reto Oeschger
Fabian Brandenberger und Anita Triaca im Käsekeller. Bald arbeiten sie für eine neuartige Milch-Kooperative. Foto: Reto Oeschger

Fabian Brandenberger und Anita Triaca wollen ihre Milch nicht mehr für einen riesigen Konzern produzieren, der sie von einem anonymen Tanklastwagen abholen lässt. Und der auf dem Weltmarkt bestehen muss, wo sich kein Mensch mehr dafür interessiert, wo diese Milch herkommt. Sie kommt vom Basi-Hof bei Dietikon her, und Emmi bezahlt im Moment 52 Rappen für den Liter. Diese Vollknospe-Biomilch wird jeden zweiten Tag mit dem Kühlwagen für herkömmlich produzierte Milch abgeholt, weil es sich wegen der geringen Menge nicht lohne, einen Biomilch-Wagen vorbeizuschicken.

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