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Kleine Klassen, kleine Tümpel

Die EVP verlangt in einer Initiative kleinere Klassen. Denn Kinder brauchen nur das Beste. Doch ist das wirklich so?

Als die Klassen noch bis zu 40 Schüler stark waren: Schulreise in den 40er-Jahren. Foto: Theodor Struebin (Keystone)
Als die Klassen noch bis zu 40 Schüler stark waren: Schulreise in den 40er-Jahren. Foto: Theodor Struebin (Keystone)

Der Vorschlag klingt vernünftig: Die EVP hat im Kanton Zürich eine ­Volksinitiative für kleinere Schulklassen eingereicht. Keine Volksschulklasse soll aus mehr als 20 Kindern bestehen. (Bisher sind, in Ausnahmefällen, bis zu 29 Kinder pro Klasse möglich.)

Kleinere Klassen waren schon immer ein politisch populärer ­Vorschlag. Als die Gouverneure in den USA Ende der 90er-Jahre für kleinere Schulklassen plädierten, stieg ihre Popularität um bis zu 100 Prozent. Kein Wunder, wurden nicht nur in den USA, sondern weltweit kleinere Klassen eingeführt.

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