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«Kleine Verwahrung» für Messerattacke auf Kindergärtler

Eine heute 29-jährige Brasilianerin hatte im letzten Juni in Wiesendangen einen Kindergärtler mit einem Messer angegriffen und ihn leicht verletzt. Jetzt hat das Gericht für die psychisch kranke Frau statt einer Strafe eine stationäre Massnahme angeordnet.

Bezirksgericht Winterthur: Die Täterin verweigert jegliche Aussage.
Bezirksgericht Winterthur: Die Täterin verweigert jegliche Aussage.
Stefan Hohler

Der Vorfall sorgte in der Winterthurer Vorortgemeinde Wiesendangen unter den Eltern für Aufregung und Angst. Am 26. Juni 2013 packte eine Frau einen knapp sechs-jährigen Knaben, der mit einem Gspänli auf dem Weg zum Chindsgi war, von hinten am Nacken und zog ein grosses Messer hervor.

Sie fuchtelte damit vor dem Gesicht des total verängstigten Knaben herum und verletzte ihn leicht an der Oberlippe. Der Knabe wehrte sich heftig, die Frau floh. Sie stellte sich am folgenden Tag in Basel, als sie erfahren hatte, dass die Polizei mit einem Phantombild nach ihr suchte. Seitdem sitzt die 29-Jährige im Gefängnis.

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