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Klinik Hirslanden siegt über die Vormacht der Unispitäler

Die Zürcher Privatklinik sollte den Leistungsauftrag für komplexe Schlaganfall-Behandlungen verlieren. Das Bundesverwaltungsgericht hat den Beschluss der Gesundheitsdirektoren nun aber aufgehoben.

Wehrt sich gegen eine «Zweiklassengesellschaft»: Die Privatklinik Hirslanden.
Wehrt sich gegen eine «Zweiklassengesellschaft»: Die Privatklinik Hirslanden.
Alessandro Della Bella, Keystone

Heute werden in 19 Spitälern der Schweiz Herzoperationen durchgeführt. Namhafte Herzchirurgen wie Thierry Carrel vom Berner Inselspital oder Volkmar Falk vom Unispital Zürich fordern seit langem eine Reduktion dieser Zahl. Würden die Eingriffe auf weniger Zentren konzentriert, stiege die Qualität der Behandlung, so das Argument. Eine Konzentration ist in diesem prestigeträchtigen Fachgebiet aber schwierig. Das zeigt der Streit in Zürich um die Zusammenlegung der Herzchirurgien von Unispital und Triemli, aber auch jener zwischen Zürich, Bern und Lausanne um die Herztransplantationen. Der nationale Konflikt wurde im September mit einem Nullentscheid gelöst: Die Gesundheitsdirektoren beschlossen, weiterhin an drei Standorten Transplantationen zuzulassen.

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