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Knie-Museum wird geschlossen

Trotz bester Lage am Rapperswiler Seeufer verirren sich kaum Besucher in das Circus-Museum. Die Stadt will es deshalb aufgeben.

Meist leer: Circus-Museum am Rapperswiler Fischmarkt.
Meist leer: Circus-Museum am Rapperswiler Fischmarkt.
Keystone

In Rapperswil befinden sich nicht nur der Kinderzoo und das Winterquartier des Circus-Knie mit Stallungen und Werkstätten, am Obersee ist dem «Schweizerischen Nationalzirkus» auch ein Museum gewidmet. Dieses wird allerdings wenig beachtet und soll deshalb geschlossen werden.

Das 1996 gegründete Circus-Museum an bester Lage habe sich nie richtig etabliert, wird der Stadtpräsident von Rapperswil-Jona, Benedikt Würth, in der «Zürichsee-Zeitung» zitiert. Auch im Zusammenspiel mit den anderen Museen sei es stets ein Fremdkörper gewesen.

Knie-Geschichte wird Teil des Stadtmuseums

Die Stadt will das Circus-Museum deshalb «in absehbarer Zeit» schliessen. Der Raum im Obergeschoss der Touristeninformation am Fischmarkt soll aber weiter als Museums- und Ausstellungsplattform genutzt werden. Denkbar sei beispielsweise ein Museum, das die Ursprünge der Stadt mit ihrer Verkehrserschliessung und Siedlungsentwicklung dokumentiere.

Endgültig im Archiv verschwinden sollen die Zirkus-Exponate nicht. Die Geschichte der Zirkusfamilie Knie, die eng mit Rapperswil-Jona verknüpft ist, erhält im Stadtmuseum einen Platz. Dieses wird zurzeit saniert und 2011 wieder eröffnet. Wie viel Platz dem Zirkus gewidmet wird, sei allerdings noch offen.

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