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Knonau schliesst Verwaltung wegen massiver Drohungen

Gegen Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Knonau ZH sind immer konkretere und intensivere Drohungen eingegangen.

«Nachdem sich die Drohungen stark konkretisiert und intensiviert hatten, entschieden wir uns nach reiflicher Überlegung zu diesem Schritt», so der Gemeindepräsident von Knonau.
«Nachdem sich die Drohungen stark konkretisiert und intensiviert hatten, entschieden wir uns nach reiflicher Überlegung zu diesem Schritt», so der Gemeindepräsident von Knonau.
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Die Verwaltung der Zürcher Gemeinde Knonau bleibt aus Sicherheitsgründen vorläufig geschlossen. Grund dafür sind massive Drohungen gegen Mitarbeiter. Die Situation soll nächste Woche neu beurteilt werden.

«Infolge Bedrohung bleibt die Verwaltung aus Sicherheitsgründen bis auf Weiteres geschlossen», schrieb die Gemeindeverwaltung am letzten Donnerstag auf ihrer Website. Dafür verantwortlich sind «massive Drohungen einer Einzelperson gegen Exponenten der Gemeinde» wie die Lokalzeitung «Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern» schreibt.

«Nachdem sich die Drohungen stark konkretisiert und intensiviert hatten, entschieden wir uns nach reiflicher Überlegung zu diesem Schritt», wird der Gemeindepräsident Walter von Siebenthal in der Zeitung zitiert. Man könne derzeit die Gefährdungslage für das Verwaltungspersonal nicht einschätzen. Nach Angaben der Zeitung wurde eine Strafanzeige eingereicht.

Der Gang auf die Gemeindeverwaltung ist indes nicht ganz verwehrt. Wer einen Termin vereinbare, könne «selbstverständlich» auf die Verwaltung kommen, schreibt die Gemeinde.

SDA/sep

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