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Koch-Areal: Warum wurde die Stadt nicht überboten?

Die Stadt Zürich kauft der UBS das besetzte Koch-Areal ab. Für viele kommt überraschend, dass die Stadt nicht von Privaten überboten wurde. Politiker sprechen von einem guten Preis.

Für die Hausbesetzer, die sich «Familie Wucher» nennen, ist das Gelände ein Experimentierfeld ausserhalb kommerziellen Drucks.
Für die Hausbesetzer, die sich «Familie Wucher» nennen, ist das Gelände ein Experimentierfeld ausserhalb kommerziellen Drucks.
Sabina Bobst
Die UBS als Besitzerin des Areals möchte eine 50 Meter breite, vermiete Zone realisieren.
Die UBS als Besitzerin des Areals möchte eine 50 Meter breite, vermiete Zone realisieren.
Sabina Bobst
Blick auf das stille Örtchen auf dem ehemaligen Industriegelände.
Blick auf das stille Örtchen auf dem ehemaligen Industriegelände.
Sabina Bobst
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Linke bejubeln einen Grosserfolg, Bürgerliche beklagen Geldverschwendung: Die Stadt Zürich kauft von der UBS das Koch-Areal in Albisrieden. Für das 30'000-Quadratmeter-Grundstück zahlt sie 70 Millionen Franken.

Anfang Jahr kündete die Grossbank allen Gewerblern auf dem Areal, um ein Projekt mit knapp 400 Wohnungen zu entwickeln. Kurz darauf zogen Besetzer in die alten Hallen. Nach langen Verhandlungen einigten sich Aktivisten und die Grossbank unter Vermittlung der Stadt auf eine Zwischennutzung.

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