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König, Dame, Kind

Kinderschachkurse boomen, in Zürich und um den Zürichsee gibt es gleich mehrere Anbieter. Dabei spielt der Ehrgeiz von Eltern mit, die ihre Sprösslinge intellektuell fördern wollen.

Spiel in Lebensgrösse: Die «Damen» räumen im Horgner Ferienlager die «Bauern» ab. Foto: Dominique Meienberg
Spiel in Lebensgrösse: Die «Damen» räumen im Horgner Ferienlager die «Bauern» ab. Foto: Dominique Meienberg

Horgen am Morgen, ein Haus im Ortsteil Käpfnach, ein paar Kinder trudeln früher ein, Janka, Emilios, Max, Maria und andere. Jedes Kind darf selber wählen, wie es den Tag beginnen will. Das eine setzt sich an den Computer, das andere auf den Boden, manche spielen allein, andere zu zweit. Die meisten sind so zwischen fünf und sieben Jahre alt. Was sie verbindet, ist Schach. Janka schaut sich am Bildschirm eine Art Schachmärchen an, sie wirkt noch ein wenig müde. Max duelliert sich mit Maria am Brett, wobei beide bloss über Bauern gebieten, die anderen Figuren sind weggeräumt. Emilios beugt sich über ein Übungsbuch, in dem er Aufgabe um Aufgabe zu lösen versucht; er ist der Knobler.

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