Kontrollen am Flughafen dauern zu lang

Der Zürcher Regierungsrat reagiert auf den Engpass bei den Grenzkontrollen am Flughafen: Er hat 30 neue Stellen bewilligt.

Hier soll es bald schneller vorangehen: Passkontrollschleuse am Flughafen.

Hier soll es bald schneller vorangehen: Passkontrollschleuse am Flughafen. Bild: Gaetan Bally/Keystone

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Das System der Grenzkontrollen am Flughafen Zürich ist überlastet, das teilte der Regierungsrat heute Freitag mit. Die Passagiere mussten im letzten Jahr bei der Passkontrolle länger warten, wiederholt kam es deshalb zu verspäteten Abflügen. Auch die im Herbst eingeführten Passkontrollen vermochte daran nichts Wesentliches zu ändern.

Die Kantonspolizei Zürich und der Flughafen haben deshalb Massnahmen eingeleitet. Unter anderem werden zusätzliche Schaltereinheiten gebaut, die automatisierten Passkontrollschleusen verbessert und in Spitzenzeiten zusätzliches Personal eingesetzt.

Der Regierungsrat hat 30 neue Stellen für Sicherheitsassistentinnen und -assistenten bewilligt. Die voraussichtlichen Kosten betragen ab Mai 2018 rund 1,9 Millionen Franken und ab 2019 rund 3,2 Millionen Franken jährlich.

20 Prozent mehr Passagiere in wenigen Jahren

Für die Grenzkontrolle am Flughafen Zürich ist die Kantonspolizei Zürich verantwortlich. 2011 hatte der Regierungsrat 100 Stellen für Sicherheitsassistentinnen und -assistenten geschaffen. Seither sind die Passagierzahlen von 24,3 Millionen auf 29,3 Millionen angestiegen, was einer Zunahme von rund 20 Prozent entspricht. Der Flughafen Zürich geht von einem weiteren Anstieg von jährlich drei Prozent aus. (hub/sda)

Erstellt: 13.04.2018, 13:51 Uhr

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