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Leben die falschen Mieter in Genossenschaftswohnungen?

Immer wieder wird der Vorwurf laut, dass günstiger Wohnraum unterbelegt oder an reiche Mieter vergeben wird. Eine Umfrage schafft nun Klarheit.

Wer bekommt die günstige Bleibe? Eine Frau auf Wohungssuche.
Wer bekommt die günstige Bleibe? Eine Frau auf Wohungssuche.
Keystone

Der Schweizerische Verband für Wohnungswesen (SVW) Zürich hat eine Umfrage bei den grössten Zürcher Genossenschaften durchgeführt. Dabei wurde die Frage geklärt, nach welchen Vorschriften Wohnungen vergeben werden. Erfasst wurden 80 Prozent aller Genossenschaftswohnungen im Raum Zürich.

Gemäss einem Bericht der NZZ von heute Mittwoch (Artikel online nicht verfügbar) verlangen lediglich 20 Prozent der Genossenschaften Zuschläge von Gutverdienenden oder Vermögenden, die über die Solidaritätsbeiträge hinausgehen. Rund 80 Prozent der befragten Genossenschaften führen einen Fonds, in den solche Solidaritätsbeiträge zur Unterstützung von Personen in Not einfliessen.

Die Umfrage zeige aber auch, dass knapp 90 Prozent aller Genossenschaften Belegungsvorschriften haben und so dafür sorgen, dass der Wohnraum gut genutzt werde. In 50 Prozent aller Fälle gelte die Regel: Die Zimmerzahl der Wohnung darf die Zahl der Personen im Haushalt plus 1 nicht überschreiten. Verringert sich die Zahl der Bewohner, werde in den meisten Fällen ein Wohnungswechsel oder ein «Unterbelegungszuschlag» fällig.

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