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Leupi lässt Besetzer gewähren

Heute Montagmorgen sind die Empörten vom Paradeplatz auf den Lindenhof umgezogen. Polizeivorsteher Daniel Leupi will die Besetzung bis auf weiteres tolerieren.

Aktivisten lassen die Hose runter: Protest am Zürcher Paradeplatz. (3. November 2011)
Aktivisten lassen die Hose runter: Protest am Zürcher Paradeplatz. (3. November 2011)
Keystone
Prominenter Besuch: Der ehemalige US Senator Mike Gravel (heller Trenchcoat), besucht die Aktivisten auf dem Zürcher Lindenhof. (31. Oktober 2011).
Prominenter Besuch: Der ehemalige US Senator Mike Gravel (heller Trenchcoat), besucht die Aktivisten auf dem Zürcher Lindenhof. (31. Oktober 2011).
Keystone
In der Lotusstellung trotzen sie der Kälte: Diese Demonstranten waren bereits um 9.30 Uhr vor Ort.
In der Lotusstellung trotzen sie der Kälte: Diese Demonstranten waren bereits um 9.30 Uhr vor Ort.
Tina Fassbind
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Der Zürcher Polizeivorsteher Daniel Leupi (Grüne) zeigt Verständnis für die Anliegen der Empörten, die am Wochenende in Zürich den Paradeplatz besetzten und nun auf dem Lindenhof campieren. «Wir tolerieren die Besetzung bis auf weiteres», sagte Leupi auf Anfrage.

Solange es keinen Anlass gebe, aufgrund von Lärmklagen oder anderen Belästigungen einzuschreiten, dürften die Aktivisten auf dem Lindenhof bleiben. «Es muss aber klar eine politische Aktion mit politischen Parolen bleiben», sagte Leupi am Montagnachmittag.

«Die Kosten werden aber sehr gering sein»

Er sei froh, dass die Besetzung des Paradeplatzes mitten im Zürcher Finanzviertel am Wochenende friedlich abgelaufen sei. «Es hat nie Momente gegeben, in denen die Situation zu eskalieren drohte.» Der Stadtrat führt das auch auf das besonnene Vorgehen der Polizei zurück. Auch die Leute auf dem Platz hätten sich sehr kooperativ verhalten.

Wie viel die Aktion die Stadt kostet, liesse sich noch nicht beziffern, sagte Leupi. «Die Kosten werden aber sehr gering sein.» Ob er die Aktivisten auf dem Lindenhof besuche, liess Leupi offen.

Er habe sich am Wochenende am Rande der Demonstration ein Bild gemacht. Auf das weitere Vorgehen wollte der Polizeivorsteher sich nicht festlegen lassen. Gebe es aber erneut eine Kundgebung, würde er es begrüssen, wenn die Organisatoren den Anlass im Vorhinein bewilligen liessen, sagte Leupi.

SDA/fsc

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