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Limmattalbahn soll bis nach Baden fahren

Geht es nach dem Aargauer Regierungsrat, wird die Limmattalbahn nicht in Killwangen-Spreitenbach enden.

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Der Aargauer Regierungsrat will nicht, dass die Limmattalbahn hier endet: Visualisierung der Haltesteelle in Killwangen-Spreitenbach. Bild: Architron
Der Aargauer Regierungsrat will nicht, dass die Limmattalbahn hier endet: Visualisierung der Haltesteelle in Killwangen-Spreitenbach. Bild: Architron

Die Limmattalbahn soll künftig von Zürich bis nach Baden weiterfahren – und nicht in Killwangen-Spreitenbach enden. Der Aargauer Regierungsrat hat ein entsprechendes Richtplanverfahren mit der konkreten Linienführung der Limmattalbahn gestartet.

Während im Kanton Zürich die Bestätigung des Kreditbeschlusses für den Bau des Abschnitts Schlieren-Killwangen am 23. September zur Abstimmung kommt, sind im Kanton Aargau die planerischen Vorarbeiten für die Weiterführung der Limmattalbahn von Killwangen nach Baden gestartet.

Über Wettingen nach Baden

Das Trassee soll vom Bahnhof Killwangen-Spreitenbach über Neuenhof und eine neue Limmatquerung zum Wohnschwerpunkt Tägerhard-Ost im Osten von Wettingen führen, wie das Aargauer Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) am Donnerstag mitteilte.

Von dort geht es gemäss des geplanten Richtplaneintrags weiter durch das Zentrum von Wettingen, über die Hochbrücke und den Schlossbergtunnel zum Bahnhof Baden. Damit in Wettingen künftig S-Bahn, Limmattalbahn und Bus optimal miteinander verknüpft werden, soll die S-Bahn-Haltestelle Tägerhard im Richtplan zum Zwischenergebnis aufgestuft werden.

Zentrales Vorhaben

Der Wirtschafts- und Lebensraum Limmattal zwischen Zürich und Baden solle qualitativ weiterentwickelt werden, hält der Regierungsrat fest. Der Bau der Limmattalbahn sei das zentrale Vorhaben zur Abstimmung von Siedlung und Verkehr.

Zunächst können sich die Regionalverbände und betroffenen Gemeinden bis Mitte November zum Plan äussern, die Limmattalbahn bis Baden weiterzuführen. Im kommenden Jahr steht eine öffentliche Anhörung an.

Der Grosse Rat wird voraussichtlich im Jahr 2020 Nägel mit Köpfen machen und die konkrete Linienführung für den Bahnabschnitt im Richtplan eintragen.

(SDA)

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