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Linksautonome Disco an Albisgüetli-Tagung

Im Internet rufen Linksautonome dazu auf, am Freitag in einer Woche vor dem Schützenhaus Albisgüetli eine Störaktion abzuhalten. Für die Sicherheit der SVP-Sympathisanten sorgt eine private Sicherheitsfirma.

Vergangenes Jahr war Didier Burkhalter als Gast geladen.
Vergangenes Jahr war Didier Burkhalter als Gast geladen.
Felix Schindler
«Ich habe gehört, dies sei die Höhle des Löwen»: Mit Schlagfertigkeit und Humor sichert sich Bundesrat Didier Burkhalter die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer – um nachher für seine Standpunkte einzustehen.
«Ich habe gehört, dies sei die Höhle des Löwen»: Mit Schlagfertigkeit und Humor sichert sich Bundesrat Didier Burkhalter die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer – um nachher für seine Standpunkte einzustehen.
Felix Schindler
Alfred Heer, Nationalrat und Präsident der SVP Kanton Zürich, hält auch diesmal die Eröffnungsrede.
Alfred Heer, Nationalrat und Präsident der SVP Kanton Zürich, hält auch diesmal die Eröffnungsrede.
Felix Schindler
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Am 21. Januar geben sich 1500 Sympathisanten der SVP am Albisgütli ein Stelldichein: Alle namhaften Exponenten wie Parteipräsident Toni Brunner und Christoph Blocher werden sich dort versammeln – und die Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey (SP) wird sich in die Höhle des Löwen wagen. Nun haben Linksautonome angekündigt, die Tagung zu stören, wie «20 Minuten» heute schreibt.

Der Aufruf ist im Internet auf einer einschlägigen Plattform publiziert worden. «Mit Konzert, Reden und evt. Disco» wollen die Linksautonomen vor dem Albisgüetli «etwas Lärm veranstalten», schreibt ein Initiant, versteckt hinter dem Pseudonym «Süneliuntergang». «Ein Gesuch für ist aus diesen Kreisen jedoch kaum zu erwarten und bislang auch nicht eingegangen», sagt Polizeisprecherin Judith Hödl zur Pendlerzeitung.

Polizei und private Sicherheitsfirma gegen Störenfriede

Parteisekretär der SVP des Kantons Zürich Yves Gadient hat von der Polizei erfahren, was die Chaoten planen – und reagiert gelassen. «Es ist ausgeschlossen, die Tagung von aussen akustisch zu stören.» Und: «Sobald sich diese Leute auf privatem Grund bewegen, werden sie weggewiesen. Die 1500 Teilnehmer brauchen sich nicht zu sorgen – wir sind vorbereitet», sagt Gadient zu «20 Minuten». Wie in den vergangenen Jahren wird neben der Polizei auch eine private Sicherheitsfirma die Veranstaltung vor Störenfrieden abschirmen.

An der Albisgüetli-Tagung vor drei Jahren hatten Chaoten für einen Schreckensmoment gesorgt: Während Christoph Blocher seine Rede abhielt, warfen sie eine Rauchpetarde in einen Lüftungsschacht. Daraufhin gingen im Saal die Lichter aus und Rauch breitete sich auf der Bühne aus.

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