Zum Hauptinhalt springen

«Mache mir Gedanken, wie ich die Zeit bis zum Tod verbringen würde»

Rita Fuhrer (SVP) ist seit 100 Tagen Alt-Regierungsrätin. Sie versucht, trotz lebensbedrohlicher Krankheit zu ihrem alten Tatendrang zurückzufinden.

Heute ohne Perücke: Ex-Regierungsrätin Rita Fuhrer.
Heute ohne Perücke: Ex-Regierungsrätin Rita Fuhrer.
Doris Fanconi

Es ist der erste Sommer seit Jahrzehnten, in dem Rita Fuhrer Zeit hat. In ihrem Terminkalender gab es bisher kaum eine Lücke. Mit Vollgas rauschte sie durchs Leben. Noch vor vier Jahren fuhr sie mit dem Tourenvelo von Herisau nach Lausanne, 360 Kilometer an einem Tag. Nun hat sie das Schicksal gebremst. Lungenentzündung, Velounfall und am 8. Dezember im letzten Jahr die Diagnose Brustkrebs. Der «Tages-Anzeiger» hat die Zürcher Oberländerin 100 Tage nach ihrem Rücktritt aus dem Regierungsrat getroffen. In Seegräben, auf dem Erlebnishof von Kürbisbauer Martin Jucker, der sie vor einigen Wochen in den Verwaltungsrat seiner Farmart AG geholt hat. Es war eine Begegnung mit einer zuversichtlichen Frau, die nach der Chemotherapie erstmals ihre Perücke abgelegt hat.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.