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Seit Donnerstag ist der Service von Uber Pop in Zürich nicht mehr verfügbar. Sagen Sie uns, was Sie darüber denken.

Der Protest hat gewirkt: Uber hat den Fahrdienst Uber Pop mit Amateurfahrern eingestellt.

Der Protest hat gewirkt: Uber hat den Fahrdienst Uber Pop mit Amateurfahrern eingestellt. Bild: Urs Jaudas

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Ganz billig war einmal. Der Fahrdienst Uber Pop ist in Zürich ab sofort nicht mehr verfügbar. Das amerikanische Unternehmen hat sein günstigstes, aber umstrittenstes Geschäftsmodell, in dem Amateurfahrer Passagiere befördern, eingestellt. Grund: Uber Pop-Fahrer werden konnte jeder Autolenker. Taxi-Lizenz, Mitfahrversicherung und Fahrtenschreiber waren nicht nötig. Die Amateurfahrer durften aber höchstens zwei Mal pro Woche Personen befördern und keinen wirtschaftlichen Erfolg erzielen. Mehrfach haben Kantons- und Stadtpolizei Uber-Fahrer gebüsst, weil sie sich nicht an die Anforderungen des Unternehmens gehalten hatten. Auch Taxifahrern und Gewerkschaften war dieses Tun ein Dorn im Auge. Und der Zürcher Regierungsrat hielt kürzlich in einer Antwort auf eine Anfrage aus dem Kantonsrat fest, der Dienst verstosse gegen Schweizer Recht.

Trotzdem erfreute sich Uber Pop bei den Nutzern grosser Beliebtheit. 1000 Fahrzeuge waren in Zürich nach eigenen Angaben für das Unternehmen im Einsatz. Rund 10'000 Kunden verzeichnet Uber in Zürich. Wie viele davon neben den Angeboten Uber X (Fahrer mit Taxilizenz, Mitfahrversicherung und Fahrtenschreiber) und Uber Black (Limousinenservice) Uber Pop nutzten, ist unklar. Sagen Sie uns, was Sie vom jüngsten Schritt von Uber denken und nehmen Sie an unserer Umfrage teil.

Im März 2016 äusserten sich einige Frauen, warum sie sich mit Uber sicherer fühlen. Video: TA (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 10.08.2017, 17:31 Uhr

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