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«Männerversteherin» gesucht – für 2500 Franken im Monat

Eine deutsche Firma sucht Modeberaterinnen in Zürich, die zu Dumpinglöhnen arbeiten. Das legale Vorgehen zeigt Missstände auf.

Anna Alex hat 2012 Outfittery mitbegründet und ist Geschäftsführerin der Firma.
Anna Alex hat 2012 Outfittery mitbegründet und ist Geschäftsführerin der Firma.
Giorgia Müller
Die «Männerversteher», vorwiegend junge Frauen, sollen sich auf Facebook mit Kunden anfreunden.
Die «Männerversteher», vorwiegend junge Frauen, sollen sich auf Facebook mit Kunden anfreunden.
Outfittery
Das angebotene Grundgehalt von 2500 Franken wird von der Unia und angeworbenen Modeberaterinnen kritisiert.
Das angebotene Grundgehalt von 2500 Franken wird von der Unia und angeworbenen Modeberaterinnen kritisiert.
Outfittery
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Der Mann scheut den Kleiderkauf wie der Teufel das Weihwasser. Diese Meinung vertritt das deutsche Unternehmen Outfittery: «Wir befreien die Männerwelt von der Qual des Shoppings», heisst es auf der Firmen-Website. Die Geschäftsidee: Eine «Taskforce von Männerverstehern» berät die «Shoppingmuffel» telefonisch, wie sie sich zu kleiden haben. Die «Versteher» sind vorwiegend Versteherinnen, junge Frauen also, die sich auf Facebook mit Kunden anfreunden. Sie lassen sich Porträtbilder senden und bieten eine kostenlose Beratung. Tage später trifft eine Kleiderauswahl per Post beim Kunden ein.

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