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Maja Ingold will in den Ständerat

Mit der Zürcher EVP-Nationalrätin sind bereits sechs Kandidierende im Rennen um die beiden Sitze im Stöckli.

Es verspricht ein spannender Wahlkampf zu werden: Die Zürcher EVP-Nationalrätin Maja Ingold an der Delegiertenversammlung ihrer Partei. (21. März 2015)
Es verspricht ein spannender Wahlkampf zu werden: Die Zürcher EVP-Nationalrätin Maja Ingold an der Delegiertenversammlung ihrer Partei. (21. März 2015)
Ennio Leanza, Keystone

Die Zürcher Nationalrätin Maja Ingold steigt für die EVP in das Rennen um einen Ständeratssitz. Die Delegierten haben die 66-Jährige am Samstag an ihrer Versammlung in Wetzikon ZH einstimmig nominiert. Maja Ingold wolle bei den Wahlen «ihre Sicht der gesellschaftlichen, sozialen und ethischen Fragen einbringen», teilte die EVP mit. Diese Haltung decke sich mit der Haltung der Partei als «soziale Mitte im Kanton Zürich». Der Zürcher Ständeratswahlkampf verspricht spannend zu werden. Mit Maja Ingold bewerben sich nun sechs Personen für die beiden Sitze in der kleinen Kammer. Neben Daniel Jositsch (SP) kämpfen Hans-Ueli Vogt (SVP), Ruedi Noser (FDP), Bastien Girod (Grüne) und Martin Bäumle (GLP) um die Gunst der Wählerinnen und Wähler.

Die beiden bisherigen Zürcher Ständeräte, Verena Diener (GLP) und Felix Gutzwiller (FDP), treten bei den Wahlen am 18. Oktober nicht mehr an. Angesichts der vielen Kandidaturen dürfte es mit grosser Wahrscheinlichkeit zu einem zweiten Wahlgang kommen. Neben der Nomination von Maja Ingold haben die EVP-Delegierten zudem die Parolen für die kantonale Abstimmung vom 14. Juni gefasst. Nein sagt die EVP zur SVP-Volksinitiative zur Abschaffung der Härtefallkommission. Diese war 2007 bereits einmal abgeschafft und 2010 wieder eingesetzt worden.

Abgelehnt haben die Delegierten zudem die miteinander zusammenhängenden Initiativen «Ja zu fairen Gebühren im Kanton» und «Ja zu fairen Gebühren in den Gemeinden». Mit den beiden Volksbegehren streben der kantonale Gewerbeverband (KGV) und der Hauseigentümerverband (HEV) eine Beschränkung der Gebührenhöhe an.

SDA/thu

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