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«Man kann die Leute nicht umsiedeln, um Parallelpisten zu bauen»

Swiss-Chef Harry Hohmeister kritisiert die mangelnden Entwicklungsmöglichkeiten am Flughafen Kloten. SP-Kantonsrätin Priska Seiler Graf ist empört und kontert die Vorwürfe.

Seit Ende Juli gilt eine verlängerte Nachtflugsperre: Flughafen Kloten.
Seit Ende Juli gilt eine verlängerte Nachtflugsperre: Flughafen Kloten.
Flughafen Zürich AG

Harry Hohmeister, CEO der Fluggesellschaft Swiss, stellt klare Forderungen an die Politik. Für die künftige Entwicklung des Flughafens brauche es: Parallelpisten, verlängerte Pisten 28 und 32, Schnellabrollwege und Südabflüge geradeaus zu Spitzenzeiten am Tag. Das sagte er im Interview mit der «SonntagsZeitung». Am meisten stört er sich aber an der verlängerten Nachtruhe. Seit Ende Juli beträgt sie in Kloten sieben statt bisher sechs Stunden. Tagesanzeiger.ch hat Hohmeisters Forderungen der SP-Kantonsrätin Priska Seiler Graf vorgelegt. Seiler Graf ist zudem Stadträtin in Kloten und Präsidentin des Dachverbands Fluglärmschutz, einer Bürgervereinigung, die sich für «erträgliche Flugimmissionen» einsetzt.

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