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«Man sollte für Velowege Autospuren abbauen»

Der Masterplan Velo der Stadt Zürich ist für die Umweltorganisation Umverkehr ein wichtiger Schritt. Deren Geschäftsführer Thomas Stahel hat aber einige Knackpunkte entdeckt.

«Auf dem Papier klingt alles sehr vielversprechend»: Thomas Stahel, Geschäftsführer Umverkehr.
«Auf dem Papier klingt alles sehr vielversprechend»: Thomas Stahel, Geschäftsführer Umverkehr.
Doris Fanconi

Sie haben die Medienkonferenz zum Masterplan Velo, welchen die Stadt heute Donnerstag vorstellte, miterlebt. Sind Sie zufrieden mit dem, was die Stadt will?

Es ist sehr positiv, dass sie das Thema nun ernst nimmt und eine Strategie und Ziele formuliert hat. Zumindest auf dem Papier klingt alles sehr vielversprechend. Das Problem ist nur, dass die Stadt sich schon vor ein paar Jahren vorgenommen hatte, den Anteil des Veloverkehrs markant zu erhöhen. Passiert ist seither wenig. Die Frage ist also, wie und ob die ganzen Pläne verwirklicht werden. Zudem ist unklar, was die Stadt unter einer Verdoppelung des Veloverkehrs versteht und mit welchen Zahlen sie operiert. Konkrete Fragen dazu wurden an der Medienkonferenz nicht vollständig geklärt.

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