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Mario Fehr entlastet

Der Sicherheitsdirektor habe seine Kompetenzen beim Kauf einer umstrittenen Spionagesoftware nicht überschritten, sagt die Geschäftsprüfungskommission. Ihr Bericht stösst jedoch auf Kritik.

Vor den Sommerferien 2015 ging ein ­unerwartetes und heftiges Gewitter über dem Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr (SP) nieder. Auf Wikileaks waren geheime Daten der italienischen Softwarefirma Hacking-Team veröffentlicht worden. Eine Firma, die spezialisiert ist auf Spionagesoftware, mit der verschlüsselte Internetkommunikation mitgehört werden kann. Grund für die Veröffentlichung: Das Hacking-Team war selber gehackt worden. Und so wurden über Wikileaks Kundenlisten öffentlich, auf der neben dem FBI Staaten wie Nigeria, Sudan oder Kasachstan figurierten. Und mittendrin tauchte als Kunde auch die Zürcher Kantonspolizei auf. Sie hatte bei Hacking-Team für 485'000 Euro die Software Galileo erworben.

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