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Mario Fehr führt, Thomas Vogel muss zittern

Eine Umfrage zu den Regierungsratswahlen zeigt: Die Bisherigen sowie die neue SVP-Kandidatin liegen komfortabel im Rennen. Der zweite FDP-Sitz ist aber noch nicht im Trockenen.

Die fünf bürgerlichen Zürcher Regierungsratskandidaten - mit Thomas Vogel (zweiter von rechts).
Die fünf bürgerlichen Zürcher Regierungsratskandidaten - mit Thomas Vogel (zweiter von rechts).
Reto Oeschger

Mario Fehr (SP) führt, dahinter folgen die bürgerlichen Bisherigen Ernst Stocker (SVP), Carmen Walker Späh (FDP), Silvia Steiner (CVP), dicht gefolgt von der neuen SVP-Kandidatin Natalie Rickli und der Bisherigen Jacqueline Fehr (SP). Soweit entspricht das Ergebnis der Regierungsratswahlumfrage, welche die NZZ und das Forum Zürich, die Plattform der Zürcher Wirtschaftsverbände, zusammen in Auftrag gegeben haben, dem erwarteten Courant normal.

Zu einem leicht erhöhten Puls dürfte die Umfrage jedoch bei FDP und Grünen geführt haben. Kantonsrat Thomas Vogel, der für die FDP den traditionellen zweiten Sitz verteidigen will, liegt über neun Prozentpunkte hinter Jacqueline Fehr und nur rund fünf Prozentpunkte vor Kantonsrat Martin Neukom, dem Kandidaten der Grünen. Dass der zweite FDP-Sitz wackelt, kommt eher überraschend. Ebenso, dass der grüne Kandidat so gut im Rennen liegt.

Unbekannter Kandidat

Was der FDP speziell zu denken geben muss: Von den Umfrageteilnehmern gaben nur gerade 13 Prozent an, Vogel zu kennen. Neukom, dessen geringer Bekanntheitsgrad schon mehrfach öffentlich Thema war, kennen immerhin 18 Prozent. Wenn die FDP verhindern will, dass ihr Kandidat ernsthafte Probleme bekommt, muss sie nun kräftig investieren und so dafür sorgen, dass Vogel für die Wähler zu einem Begriff wird. Noch bleiben zwei Monate. Die Wahlen finden am 24. März statt.

Von den übrigen fünf Kandidierenden hat wie erwartet keiner und keine eine Chance. Da geht es lediglich darum, via Regierungsratsrennen dem Wahlkampf der eigenen Parteien mehr Schub zu verleihen. Die Rangliste dieser fünf Kandidaten: Noch am besten liegt Jörg Mäder (GLP) im Rennen, dahinter folgen Rosmarie Quadranti (BDP), Walter Angst (AL), Hanspeter Hugentobler (EVP), Hans Egli (EDU)

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