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Massive Gewalteinwirkung: Frau starb in ihrer Wohnung

Die Staatsanwaltschaft hat im Adliswiler Tötungsdelikt Untersuchungshaft für den Lebenspartner des Opfers beantragt. Dieser ist nicht geständig.

In diesem Haus an der Glärnischstrasse in Adliswil hatte das Paar erst seit kurzem zusammengelebt.
In diesem Haus an der Glärnischstrasse in Adliswil hatte das Paar erst seit kurzem zusammengelebt.
Stefan Hohler

Die 64-jährige Frau, die die Polizei am Mittwoch tot in ihrer Wohnung in Adliswil gefunden hat, wurde Opfer eines Gewaltdeliktes. Dies teilt die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich mit. Erste Ermittlungen hätten ergeben, dass die Frau in der Wohnung an der Glärnischstrasse unter massiver Gewalteinwirkung zu Tode gekommen sein muss.

Hauptverdächtiger ist der Lebenspartner der Frau, ein 61-jähriger Informatiker. Er hatte die Polizei an den Tatort gerufen, ist jedoch nicht geständig, seine Mitbewohnerin getötet zu haben. Die Kantonspolizei Zürich hat ihn wegen des dringenden Tatverdachtes festgenommen. Die Staatsanwaltschaft hat Untersuchungshaft für den Mann beantragt.

Erst vor kurzem zusammengezogen

Die genauen Umstände der Tat wie auch das Motiv sind Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Der Programmierer und seine 64-jährige Freundin hatten sich offenbar schon lange gekannt. Kürzlich erst war das Opfer aber in die Wohnung des Mannes gezogen. Das Schweizer Paar führte eine unstete Beziehung.

In den Tagen vor der Tat wollen Nachbarn in der Wohnung wiederholt laute Wortwechsel gehört haben, die auf Streitigkeiten hindeuten könnten. Das Opfer soll zudem auch schon erzählt haben, dass der Mann sie geschlagen habe.

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