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Zürcher Maturanden erkämpfen Flugverbote

Die Streiks für den Klimawandel zeigen Wirkung. Zürcher Gymnasien schränken Flugreisen ein – doch es gibt auch Ausnahmen.

Zusammenstehen für das Klima: Schülerinnen und Schüler am 18. Januar auf der Polyterrasse. Foto: Reto Oeschger
Zusammenstehen für das Klima: Schülerinnen und Schüler am 18. Januar auf der Polyterrasse. Foto: Reto Oeschger

Die Klimabewegung wird auch unter Zürcher Jugendlichen immer mehr zum Massenphänomen. Im Januar gingen Tausende auf die Strasse und schwänzten die Schule. Am Montag werden sie den Kantonsräten auf dem Weg ins Rathaus Spalier stehen, und am Freitag folgt bereits der nächste Klimastreik.

Mit so vielen bewegten Jugendlichen haben vor allem die Rektorinnen und Rektoren an den Mittelschulen alle Hände voll zu tun. Am Mittwoch trafen sie sich erneut, um über das Schwänzen für den Klimastreik zu diskutieren. Wie Martin Zimmermann, Präsident der Schulleiterkonferenz, mitteilt, ist man sich einig geworden: Die verpassten Stunden sind zu kompensieren. «Wer die Schule schwänzt, begeht einen Regelbruch, den wir ahnden müssen», sagt der neue Rektor der Kantonsschule Enge (KEN), Moritz Spillmann – bis vor kurzem noch Kantonsrat für die SP. Für ihn sollen die Kompensationsmassnahme aber verhältnismässig sein. Darum müssen die Klimastreiker an seiner Schule die verpassten Stunden zwar nachsitzen; auf dem Programm stehen aber Diskussionen zum Klimawandel. «Wir wollen den Jugendlichen etwas abverlangen, das sie sinnvoll finden.»

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