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Mehr Druck auf die Prostata

Zürich will gewisse medizinische Eingriffe noch stärker auf einzelne Spitäler konzentrieren. Wollen kleinere Spitäler überleben, müssen sie reagieren.

Arzt Roger Gablinger und sein Team am Spital Bülach müssten künftig 30 bis 50 Prostataentfernungen vornehmen, um den Leistungsauftrag zu behalten.
Arzt Roger Gablinger und sein Team am Spital Bülach müssten künftig 30 bis 50 Prostataentfernungen vornehmen, um den Leistungsauftrag zu behalten.
Balz Murer

Bald vier Jahre ist es her, dass Zürich als erster Kanton in der Schweiz Mindestfallzahlen für Operationen festgelegt hat. Sie galten bisher für knapp 30 verschiedene stationäre Eingriffe. Ein Spital musste pro Jahr 10 entsprechende Fälle behandeln, um den Leistungsauftrag behalten zu können. Diese Qualitätsanforderung an die Spitäler hat sich offenbar gelohnt, wie der heute publizierte Bericht zur Zürcher Gesundheitsversorgung 2015 zeigt: Die Qualität der Behandlungen ist gestiegen, Fehler haben abgenommen. Deshalb will Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger (FDP) die Qualitätssicherung weiter ausdehnen.

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