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Mehr Fragen als Antworten

Der Versuch der Aargauer Kantonspolizei zeigt: Das Sperren des Gästesektors kann kein Allheilmittel sein.

Gespenstisch: Die leere Gästetribüne im Aarauer Brügglifeld am Samstag. Foto: Steffen Schmidt (Keystone)
Gespenstisch: Die leere Gästetribüne im Aarauer Brügglifeld am Samstag. Foto: Steffen Schmidt (Keystone)

Friedlich blieb es an diesem Samstag in Aarau. Drinnen im Stadion Brügglifeld scheiterten zwei verunsicherte Teams daran, so etwas wie ein vernünftiges Fussballspiel hinzubekommen. Draussen jonglierten rund 200 Anhänger des FC Zürich Bälle, streng bewacht von scheinbar doppelt so vielen Polizisten. Nach dem 0:0 zwischen ihrem Team und dem FC Aarau wurde auf der Tribüne gewitzelt, die Ausgesperrten könnten von Glück reden, dass sie für den traurigen Kick kein Eintrittsgeld hatten bezahlen müssen. Randale blieb aus. Die Massnahme der Kantonspolizei Aargau, den Gästesektor beim Spiel Aarau - Zürich zu sperren, ein Schweizer Novum: Auf den ersten Blick ein voller Erfolg.

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