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Mehr jugendliche Flüchtlinge ohne Begleitung

Die Zahl der minderjährigen Asylsuchenden, die ohne ihre Eltern in die Schweiz einreisen, steigt: 2014 wurden im Kanton Zürich 350 Kinder und Jugendliche betreut.

Am Freitag hat der Bundesrat beschlossen, in den nächsten drei Jahren 3000 schutzbedürftige syrische Flüchtlinge aufzunehmen. Zu den besonders gefährdeten Flüchtlingen gehören neben Kranken, Kriegsversehrten und Frauen auch Kinder.

Gemäss der Statistik des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements, Stand Februar 2015, haben im letzten Jahr 794 unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UMA) ein Gesuch eingereicht; das sind 3,3 Prozent aller Asylsuchenden. Im Jahr davor waren es 338 jugendliche Flüchtlinge (1,6 Prozent). Syrische Minderjährige (44 Gesuche) stellten nach solchen aus Eritrea (521), Afghanistan (52) und Somalia (50) die viertgrösste Gruppe. Die Jugendlichen nennt man unbegleitet, wenn sie ohne ihre Eltern oder eine andere sorgeberechtigte Person in die Schweiz eingereist sind. Zum Zeitpunkt der Gesucheingabe waren knapp 86 Prozent zwischen 15 und 18 Jahre alt.

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