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Michael Steiner dreht Film gegen Abzockerinitiative

Der Regisseur engagiert sich im Kampf gegen die Vorlage von Thomas Minder. Für den Wirtschaftsdachverband dreht er einen Werbeclip gegen die Verschärfung des Aktienrechts – in Ungarn.

Arbeitete für den Wirtschaftsverband: Regisseur Michael Steiner am Filmfestival Locarno 2012.
Arbeitete für den Wirtschaftsverband: Regisseur Michael Steiner am Filmfestival Locarno 2012.
Keystone

Economiesuisse kämpft mit allen Kräften gegen die Abzockerinitiative. Der Wirtschaftsverband will verhindern, dass die Vorlage von Thomas Minder angenommen wird. Deshalb liess der Verband in der letzten Woche ein Video gegen die Abzockerinitiative drehen. Regie führt dabei der in Zürich wohnhafte Regisseur Michael Steiner, wie TeleZürich am Dienstag berichtete.

Rund 90 Statisten aus Ungarn wirkten nach Angaben Steiners bei der Produktion mit. Gedreht wurde dabei nicht am Wirtschaftsstandort Schweiz, sondern in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Wie Steiner gegenüber dem Sender erklärte, engagiert er sich damit persönlich gegen die Abzockerinitiative. «Ich spüre eine unglaubliche Wut hinter dieser Initiative.» Man könne die Diskussion um sozialen Frieden in der Schweiz nicht mit unnötigen Eingriffen ins Aktienrecht lösen, so Steiner. Er engagiere sich nur selten öffentlich politisch – nach dem Film «Grounding» sei dies erst das zweite politische Statement.

Kernaussage des Films mit dem Arbeitstitel «Grounding 2026», der im Internet gezeigt werden soll: Die Schweizer finden nach der möglichen Annahme der Abzockerinitiative keine Arbeit mehr in ihrer Heimat und müssen ins europäische Ausland auswandern. Die Videoproduktion sei als Fiktion konzipiert, rein ironisch gemeint und soll stark über die Sozialen Medien verbreitet werden.

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