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Mit aggressiven Methoden auf Kundenfang

Verschiedene Zürcher erhielten in den letzten Tagen Besuch von Sunrise. Die Vertreter verschafften sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Zugang zu Wohnungen.

Jvo Cukas
Sunrise will in Zürich durch Haustürgeschäfte neue Kunden gewinnen. Wie verschiedene Betroffene berichten, geben die Vertreter aber nicht an, dass sie für Sunrise arbeiten. Sie geben an, dass sie überprüfen müssten, ob im Haus gratis Glasfaserkabel verlegt werden können. Mit diesem Vorwand schaffen sie es, in Wohnungen gelassen zu werden.
Sunrise will in Zürich durch Haustürgeschäfte neue Kunden gewinnen. Wie verschiedene Betroffene berichten, geben die Vertreter aber nicht an, dass sie für Sunrise arbeiten. Sie geben an, dass sie überprüfen müssten, ob im Haus gratis Glasfaserkabel verlegt werden können. Mit diesem Vorwand schaffen sie es, in Wohnungen gelassen zu werden.
Steffen Schmidt, Keystone
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Auf Facebook sind die Meinungen zu den neuerlichen Kundenfang-Bemühungen von Sunrise bereits gemacht: «Shame on you, Sunrise» postete Franziska Müller* vom Zürcher Kreis 6 erkennbar erbost. Der Grund: Vertreter des Telecomunternehmens klappern derzeit Wohnungen potenzieller Kunden ab, um neue Verträge abzuschliessen. Doch sie tun dies unter Vorspiegelung falscher Tatsachen. Bei Walter Gerber* aus dem Zürcher Kreis 3 lief der Besuch so ab: «Ein Mann klingelte an der Haustür und sagte, er müsse überprüfen, ob in diesem Haus gratis ein Glasfaseranschluss verlegt werden könne.» Gerber liess den Mann ins Haus, und schon stand dieser vor seiner Wohnungstür. Mit dem gleichen Vorwand schaffte er es, von Gerber hereingelassen zu werden. «Ich dachte noch: Komisch, dass der so was bei mir in der Wohnung und nicht im Keller des Hauses prüfen muss.»

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