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Muslime wollen mehr Zürcher in den Moscheen

Über 40 muslimische Gotteshäuser gibt es im Kanton Zürich. Dieses Jahr öffnen nur noch 15 Moscheen ihre Türen für neugierige Zürcher. Sie klagen über mangelndes Interesse.

Mehr als 40 islamische Zentren gibt es im Kanton Zürich. Am 10. November lädt die Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich (VIOZ) «zum Tag der offenen Moschee». Doch nur 15 Gotteshäuser in Zürich, Wallisellen, Rüti, Bachenbülach, Schlieren, Uster, Wädenswil und Winterthur machen mit.

Aufregung nach Antiminarettinitiative verflogen

2011 hätten noch 20 Gebetshäuser ihre Türe für interessierte Zürcher geöffnet, schreibt «20 Minuten». «Leider war das Publikumsinteresse letztes Jahr gering», sagt VIOZ-Sprecher Muhammad M. Hanel gegenüber der Pendlerzeitung. Die Zentren würden sich auf den Anlass vorbereiten und extra Kaffee und Kuchen bereitstellen. Es habe letztes Jahr aber Moscheen gegeben, bei welchen niemand vorbeigekommen sei. «Da ist die Motivation dann natürlich nicht sehr gross, nochmals mitzumachen.»

Hanel ringt dem mangelnden Besucherinteresse jedoch auch etwas Positives ab: Dass sich so wenige Zürcher eine Moschee ansehen wollten, sei ein Zeichen dafür, dass sich die Aufregung nach der Antiminarettinitiative gelegt habe. Trotzdem bedauert es Hanel, dass nicht mehr Menschen die Chance nutzen, sich eine Zürcher Moschee anzusehen: «Man kann über alles mit uns reden und diskutieren, keine Frage ist unangebracht oder zu banal.»

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