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Nach Brand in Roter Fabrik: Ateliers in Schulhaus

Zürich bietet allen Kunstschaffenden, die durch einen Brand ihre Ateliers in der Roten Fabrik verloren haben, Ersatzräume an. Sie liegen nicht am See, aber mitten in der Stadt.

Die angesengten Materialien könnten Feuer fangen.
Die angesengten Materialien könnten Feuer fangen.
Lucienne Vaudan
Alle angebrannten Gegenstände müssen aus dem Fenster geworfen werden. Bilder...
Alle angebrannten Gegenstände müssen aus dem Fenster geworfen werden. Bilder...
Lucienne Vaudan
Die Polizei hat die Strassen rund um die Rote Fabrik gesperrt.
Die Polizei hat die Strassen rund um die Rote Fabrik gesperrt.
Lucienne Vaudan
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Beim Brand im Kulturzentrum Rote Fabrik in Zürich-Wollishofen vom 11. Mai sind fünf Künstlerateliers komplett zerstört worden. Weitere zehn Ateliers und Lagerräume wurden teils stark beschädigt und sind bis auf Weiteres nicht mehr benutzbar, wie es in der Mitteilung heisst.

Den betroffenen Ateliers-Mieterinnen und -Mieter werden nun im Schulhaus Hard unterkommen. Die «Heimat auf Zeit» befindet sich beim Güterbahnhof, schreibt die Stadt in ihrer Mitteilung vom Mittwoch. Weiter werden in nicht vom Brand betroffenen Gebäudeteilen der Roten Fabrik vorübergehend Ersatzräume zur Verfügung gestellt. Die Mietdauer sei an die Brandsanierung gekoppelt. Die Mietpreise für die Ersatzräume lägen nicht über jenen der bisherigen Ateliers.

Zur Höhe des Brandschadens gibt es erst grobe Schätzungen. Der Betrag liege wohl im einstelligen Millionenbereich, schreibt die Stadt. Die Planung des neuen Innenausbaus sei angelaufen. Die Bauarbeiten könnten frühestens im Sommer 2013 abgeschlossen werden.

SDA/ep

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