Zum Hauptinhalt springen

Nach Fukushima: Zürcher brauchen mehr Strom

Die Energiedebatte nach dem Super-GAU in Japan hat die Bevölkerung im Kanton Zürich nicht sensibilisiert. Der Stromverbrauch bei den EKZ hat sogar zugenommen.

Bei den Konsumenten hat noch kein Umdenken zum Stromverbrauch stattgefunden: Verteilanlage des Kernkraftwerks Mühleberg.
Bei den Konsumenten hat noch kein Umdenken zum Stromverbrauch stattgefunden: Verteilanlage des Kernkraftwerks Mühleberg.
Keystone

Stromsparen ist der einfachste Schritt hin zum Ausstieg aus der Atomenergie, gerade für gewöhnliche Konsumenten. So lautet die Theorie. Deshalb ist diese Option in der Debatte um die künftige Energieversorgung der Schweiz in den Vordergrund gerückt.

Doch wer nach dem Super-GAU in Fukushima auf einen Sensibilisierungseffekt gehofft hatte, sieht sich getäuscht. Die Konsumenten in der Stadt Zürich, die den Atomausstieg per 2044 beschlossen hat, haben seit Fukushima nicht weniger Strom verbraucht; dies ergibt eine Anfrage beim Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ). Gar einen Anstieg verzeichnen die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ), die 132 Gemeinden und 42 Stadt- und Gemeindewerke, inklusive Stadtwerk Winterthur, mit Strom beliefern.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.