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Nach Panne darf in Herrliberg wieder gebaut werden

Der Kanton musste die Sanierung der Seestrasse wegen Einsprachen, die gar nicht hätten möglich sein sollen, stoppen. Bald gehts weiter.

Die Strassensanierung in Herrliberg war während über sechs Monaten unterbrochen.
Die Strassensanierung in Herrliberg war während über sechs Monaten unterbrochen.
Michael Trost

Seit Oktober 2017 saniert das kantonale Tiefbauamt die marode Seestrasse in Herrliberg. Doch seit dem 25. April stehen die Baumaschinen still. Der Grund waren drei Einsprachen. Pikant ist dabei, dass diese Einsprachen nur aufgrund einer Panne überhaupt möglich waren.

Denn Instandhaltungsmassnahmen müssen gar nicht ausgeschrieben werden. Aufgrund eines Fehlers wurde aber nicht nur ein neuer Fussgängerstreifen, sondern gleich das ganze Projekt ausgeschrieben. Und die Einsprachen stoppten gleich das ganze Vorhaben.

Gespräch mit Rekurrenten

«Nachdem das Tiefbauamt mit den Einsprechenden das Gespräch gesucht hatte und gegen die anschliessende Projektfestsetzung durch den Regierungsrat keine Rekurse eingegangen sind, können die Bauarbeiten für die Instandsetzung der Fahrbahn und den Bau der drei Fussgängerschutzinseln Anfang Januar 2019 wieder aufgenommen werden», schreibt nun die Baudirektion.

Im Zuge der Instandsetzung wird auch der Hochwasserschutz erhöht. Teilweise werden zudem die Entwässerungs- und Lichtsignalleitungen sowie die Strassenbeleuchtung erneuert. Gleichzeitig sollen die bestehenden Fussgängerstreifen mit einer Mittelschutzinsel ausgerüstet werden.

Die Gemeinde Herrliberg und die Energie und Wasser Meilen AG erneuern gleichzeitig ihre Werkleitungen. Diese Arbeiten konnten auch in den letzten sechs Monaten fortgesetzt werden. Der Verkehr wird mit einer Ampel einspurig an der Baustelle vorbeigeführt.

Die Gesamtsanierung dauert nun noch bis Mitte Juli 2019.

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